Lausanne hat die nötige Breite, um beim Misslingen des Experiments Dionicio halt draussen zu lassen. Bei uns sind die Auswirkungen grösser. Kann aber natürlich sein, dass eine wichtige Rolle hilft bei einem schwierigen Typen. Nur, die hätte ihm wohl auch der EHCB liebend gerne zugedacht. Es braucht schon einiges, bis ein Klub, der auch nicht gerade an zu viel Klasse leidet, eine Nachwuchshoffnung vor die Türe stellt.
Es geht dabei um mehr, als bloss etwas Freigeist auf dem Eis zu sein. Sondern dass ein solches Verhalten und das ständig nötige Pampern im Team auf Dauer schlecht ankommt, gerade wenn man sonst schon Mühe hat. Wenn einer eine Rakete ist in der Offensive, und punktet wie Anton, so klappt der mit der fehlenden taktischen Disziplin eher, und die Kollegen werden gerne bereit sein, die Löcher zu stopfen. Solche Offensivverteidiger hat der SCB auch schon gehabt. Das waren aber keine überheblichen Nachwuchsspieler mit Charakterdefiziten. Wäre es nur um taktische Disziplin gegangen, wäre Dionicio nicht entsorgt worden.
Pressemeldungen
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Paul Coffey
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Re: Pressemeldungen
Man hat ja gesehen, wie toll man die Eskapaden von DiDomenico fand und der hat ja dann doch regelmässig gepunktet. Wenn Lausanne den DiDomen... äh, den Dionicio holt und der SCB dafür Vouradoux oder Baragano (oder sogar UND), dann wäre das ein wahrhaft genialer Zug.
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DragonLord
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Re: Pressemeldungen
Wobei DiDo von seinen Coaches generell als pflegeleichter Spieler beschrieben wurde. Seine selber definierten, eigenwilligen Eiszeiten und unbeherrschtheiten wurden ihm zum Verhängnis. Da scheint Dionicio ein deutlich schwierigerer Charakter zu sein.
Die Frage ist halt schon, ob man in Zeiten, wo es drum geht, Ruhe und Stabilität in den Verein zu bringen, einem solchen Freigeist eine Chance zu geben. Spielerisch unbestritten, aber wenn der Rest nicht passt... Schlussendlich wird der Coaching Staff entscheiden müssen, ob sie diese Verantwortung übernehmen wollen / können oder nicht.
Die Frage ist halt schon, ob man in Zeiten, wo es drum geht, Ruhe und Stabilität in den Verein zu bringen, einem solchen Freigeist eine Chance zu geben. Spielerisch unbestritten, aber wenn der Rest nicht passt... Schlussendlich wird der Coaching Staff entscheiden müssen, ob sie diese Verantwortung übernehmen wollen / können oder nicht.
Re: Pressemeldungen
Ich hoffe doch inständig, dass bei Dionicio langsam die Alarmglocken läuten. Mit 22 Jahren zuerst im NHL-Umfeld und anschliessend auch noch bei einem NL-Team unschön anzuecken, sollte einem irgendwann zu denken geben. Wenn man dann auch beim dritten Verein wieder über dieselben Themen diskutiert, könnte die Jobsuche plötzlich deutlich schwieriger werden. 
Irgendwann merkt doch jeder, dass es für die eigene Karriere vielleicht geschickter wäre, das Talent mit etwas Disziplin zu kombinieren. Das Potenzial hat er ohne Zweifel – und genau deshalb würde ich dieses Risiko eingehen.
Beim SCB hätte er zudem die Chance, eine tragende Rolle zu übernehmen und den Umbruch aktiv mitzugestalten. In Lausanne wäre er wohl eher einer von vielen. Ich hoffe, dass dieser Aspekt sowohl bei ihm als auch bei seinem Agenten eine Rolle spielt. Geht es am Ende nur ums Geld, werden wir vermutlich den Kürzeren ziehen.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass ein echter Umbruch nicht ohne Investitionen funktionieren kann. Man kann nicht jahrelang vom Neuanfang sprechen und gleichzeitig bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Bremse treten.
Mit Bordeleau und Kurashev stehen (vermutlich) zwei weitere spannende Namen auf dem Transfermarkt. Ich hoffe sehr, dass mindestens einer von beiden beim SCB unterschreibt. Nicht nur wegen der sportlichen Qualität, sondern auch, um endlich wieder ein Zeichen zu setzen, dass der SCB lebt und bereit ist, etwas zu bewegen.
Mir ist bewusst, dass der SCB finanziell nicht mit jedem Verein mithalten kann. Aber irgendwo muss doch noch das eine oder andere "Sofakässeli" herumliegen.
Ein Neuanfang kostet nun einmal Geld – ohne Investitionen wird der Umbruch kaum gelingen.
Irgendwann merkt doch jeder, dass es für die eigene Karriere vielleicht geschickter wäre, das Talent mit etwas Disziplin zu kombinieren. Das Potenzial hat er ohne Zweifel – und genau deshalb würde ich dieses Risiko eingehen.
Beim SCB hätte er zudem die Chance, eine tragende Rolle zu übernehmen und den Umbruch aktiv mitzugestalten. In Lausanne wäre er wohl eher einer von vielen. Ich hoffe, dass dieser Aspekt sowohl bei ihm als auch bei seinem Agenten eine Rolle spielt. Geht es am Ende nur ums Geld, werden wir vermutlich den Kürzeren ziehen.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass ein echter Umbruch nicht ohne Investitionen funktionieren kann. Man kann nicht jahrelang vom Neuanfang sprechen und gleichzeitig bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Bremse treten.
Mit Bordeleau und Kurashev stehen (vermutlich) zwei weitere spannende Namen auf dem Transfermarkt. Ich hoffe sehr, dass mindestens einer von beiden beim SCB unterschreibt. Nicht nur wegen der sportlichen Qualität, sondern auch, um endlich wieder ein Zeichen zu setzen, dass der SCB lebt und bereit ist, etwas zu bewegen.
Mir ist bewusst, dass der SCB finanziell nicht mit jedem Verein mithalten kann. Aber irgendwo muss doch noch das eine oder andere "Sofakässeli" herumliegen.
Re: Pressemeldungen
https://www.watson.ch/sport/eismeister-zaugg/811966754-bordeleau-kurashev-und-rohrer-koennten-bald-in-die-nl-wechseln
Re: Pressemeldungen
Rein "beziehungsmässig" scheint der SCB nicht zuvorderst in der Prioritätenliste zu stehen gemäss der zauggschen Schreibe. Ich glaube bei Bordeleau und Kurashev wird es nicht an Batzenklemmerei des SCB liegen, da würde man schon an die interne Schmerzgrenze gehen. Aber wenn einer halt lieber zum Onkel Dubé geht, den er noch als aktiver Spieler und Kollege des Vaters erlebte, ist das ein eigener Punkt. Da müssen Plüss + Aubin schon gehörig "höbelen" und wichtige Rollen zusagen, plus natürlich das Ganze mit ordentlich Kohle unterfüttern. Die Perspektiven sind in Bern sicher nicht schlechter als in Biel, aber natürlich kann man stets auf die häufigen Rochaden beim sportlichen Führungspersonal hinweisen, um ein Wechsel nach Bern einem Spieler madig zu machen. Ob die das allerdings wirklich so sehr kümmert, ist die Frage. Denn der Übungsleiter steht stets auf der Abschussliste, wenn es nicht gut läuft, und dies nicht nur in Bern.
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DragonLord
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Re: Pressemeldungen
Da muss man nicht mal viel Effort leisten, um den "SCB madig zu machen"; Das hat der SCB in der Vergangenheit selber gemacht. Auch wenn auf der Führungsebene nun fast alles neu und anders ist; Als Spieler würde ich der Sache auch noch nicht trauen und schauen, wie stabil die nächsten Jahre sind. Zumal man ja andernorts gute Bekannte hat und es auch dort interessant ist, seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Denn seien wir ehrlich: Wenn ein Stellenangebot interessant ist aber auf kununu diese Firma schlechte Bewertungen hat, suchen wir auch nach Alternativen.
Denn seien wir ehrlich: Wenn ein Stellenangebot interessant ist aber auf kununu diese Firma schlechte Bewertungen hat, suchen wir auch nach Alternativen.
Re: Pressemeldungen
Wenn man das alles so liest, sieht es tatsächlich nicht besonders rosig aus. 
Trotzdem hoffe ich, dass der SCB nicht schon von Beginn weg die weisse Fahne schwingt. Auch wenn wir bei Infrastruktur und Komfort vielleicht nicht ganz mit Lausanne, Zug, Lugano oder der Stadt, über die man in Bern nicht spricht, mithalten können, haben wir doch ein paar gute Trümpfe.
Einen Traditionsverein wie den SCB zurück an die Spitze zu führen, einen echten Umbruch aktiv mitzugestalten und regelmässig vor über 16'000 Zuschauern zu spielen – das sind doch Argumente, die man nicht einfach mit Geld aufwiegen kann.
Und dass beim SCB noch vieles offen ist, muss nicht zwingend ein Nachteil sein. Im Gegenteil: Für einen ambitionierten Spieler ist das doch eine riesige Chance. Selbst das «C» ist aktuell noch nicht vergeben. Wann bietet sich einem schon die Möglichkeit, sich bei einem Verein wie dem SCB vom ersten Tag an als Führungsspieler und möglicher Captain zu etablieren? In Bern kann man Geschichte schreiben – in einem bereits fertigen Team ist man halt oft einfach einer von vielen.
...aber wahrscheinlich sehe ich das alles etwas zu sehr durch die SCB-Brille.
Vielleicht bin ich einfach ein hoffnungsloser Optimist und Romantiker, der daran glaubt, dass im Hockey nicht immer nur Beziehungen und der letzte Franken entscheiden.
Trotzdem hoffe ich, dass der SCB nicht schon von Beginn weg die weisse Fahne schwingt. Auch wenn wir bei Infrastruktur und Komfort vielleicht nicht ganz mit Lausanne, Zug, Lugano oder der Stadt, über die man in Bern nicht spricht, mithalten können, haben wir doch ein paar gute Trümpfe.
Einen Traditionsverein wie den SCB zurück an die Spitze zu führen, einen echten Umbruch aktiv mitzugestalten und regelmässig vor über 16'000 Zuschauern zu spielen – das sind doch Argumente, die man nicht einfach mit Geld aufwiegen kann.
Und dass beim SCB noch vieles offen ist, muss nicht zwingend ein Nachteil sein. Im Gegenteil: Für einen ambitionierten Spieler ist das doch eine riesige Chance. Selbst das «C» ist aktuell noch nicht vergeben. Wann bietet sich einem schon die Möglichkeit, sich bei einem Verein wie dem SCB vom ersten Tag an als Führungsspieler und möglicher Captain zu etablieren? In Bern kann man Geschichte schreiben – in einem bereits fertigen Team ist man halt oft einfach einer von vielen.
...aber wahrscheinlich sehe ich das alles etwas zu sehr durch die SCB-Brille.
Re: Pressemeldungen
Druso hat geschrieben:
> Wenn man das alles so liest, sieht es tatsächlich nicht besonders rosig
> aus.
>
> Trotzdem hoffe ich, dass der SCB nicht schon von Beginn weg die weisse
> Fahne schwingt. Auch wenn wir bei Infrastruktur und Komfort vielleicht
> nicht ganz mit Lausanne, Zug, Lugano oder der Stadt, über die man in Bern
> nicht spricht, mithalten können, haben wir doch ein paar gute Trümpfe.
>
> Einen Traditionsverein wie den SCB zurück an die Spitze zu führen, einen
> echten Umbruch aktiv mitzugestalten und regelmässig vor über 16'000
> Zuschauern zu spielen – das sind doch Argumente, die man nicht einfach mit
> Geld aufwiegen kann.
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> Und dass beim SCB noch vieles offen ist, muss nicht zwingend ein Nachteil
> sein. Im Gegenteil: Für einen ambitionierten Spieler ist das doch eine
> riesige Chance. Selbst das «C» ist aktuell noch nicht vergeben. Wann bietet
> sich einem schon die Möglichkeit, sich bei einem Verein wie dem SCB vom
> ersten Tag an als Führungsspieler und möglicher Captain zu etablieren? In
> Bern kann man Geschichte schreiben – in einem bereits fertigen Team ist man
> halt oft einfach einer von vielen.
>
> ...aber wahrscheinlich sehe ich das alles etwas zu sehr durch die
> SCB-Brille.
Vielleicht bin ich einfach ein hoffnungsloser Optimist und
> Romantiker, der daran glaubt, dass im Hockey nicht immer nur Beziehungen
> und der letzte Franken entscheiden.
Sorry, aber bei spielern wie Kurashev, Bordeleau, etc. geht es doch um folgendes wenn diese in die Schweiz retour kommen:
1) wieviel Kohle verdiene ich netto
2) wie sehen die Boni aus
3) was habe ich sonst noch für Benefits
4) wie lange läuft mein Monstervertrag
5) habe ich eine Klausel zurück in die NHL
6) wie heisst der Trainer in der Schweiz
7) ich will 20 Min. pro Spiel auf dem Eis stehen
Der Rest sind Märchen, keiner dieser Spieler geht wegen der Bahnhofstrasse nach Zürich, wegen der Palmen nach Lugano, oder dem Zytglogge nach Bern resp. oohhh beim ZSC haben sie ein interessantes Projekt!
> Wenn man das alles so liest, sieht es tatsächlich nicht besonders rosig
> aus.
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> Trotzdem hoffe ich, dass der SCB nicht schon von Beginn weg die weisse
> Fahne schwingt. Auch wenn wir bei Infrastruktur und Komfort vielleicht
> nicht ganz mit Lausanne, Zug, Lugano oder der Stadt, über die man in Bern
> nicht spricht, mithalten können, haben wir doch ein paar gute Trümpfe.
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> Einen Traditionsverein wie den SCB zurück an die Spitze zu führen, einen
> echten Umbruch aktiv mitzugestalten und regelmässig vor über 16'000
> Zuschauern zu spielen – das sind doch Argumente, die man nicht einfach mit
> Geld aufwiegen kann.
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> Und dass beim SCB noch vieles offen ist, muss nicht zwingend ein Nachteil
> sein. Im Gegenteil: Für einen ambitionierten Spieler ist das doch eine
> riesige Chance. Selbst das «C» ist aktuell noch nicht vergeben. Wann bietet
> sich einem schon die Möglichkeit, sich bei einem Verein wie dem SCB vom
> ersten Tag an als Führungsspieler und möglicher Captain zu etablieren? In
> Bern kann man Geschichte schreiben – in einem bereits fertigen Team ist man
> halt oft einfach einer von vielen.
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> ...aber wahrscheinlich sehe ich das alles etwas zu sehr durch die
> SCB-Brille.
> Romantiker, der daran glaubt, dass im Hockey nicht immer nur Beziehungen
> und der letzte Franken entscheiden.
Sorry, aber bei spielern wie Kurashev, Bordeleau, etc. geht es doch um folgendes wenn diese in die Schweiz retour kommen:
1) wieviel Kohle verdiene ich netto
2) wie sehen die Boni aus
3) was habe ich sonst noch für Benefits
4) wie lange läuft mein Monstervertrag
5) habe ich eine Klausel zurück in die NHL
6) wie heisst der Trainer in der Schweiz
7) ich will 20 Min. pro Spiel auf dem Eis stehen
Der Rest sind Märchen, keiner dieser Spieler geht wegen der Bahnhofstrasse nach Zürich, wegen der Palmen nach Lugano, oder dem Zytglogge nach Bern resp. oohhh beim ZSC haben sie ein interessantes Projekt!