Pressemeldungen
Re: Pressemeldungen
Schade, hätte ihn gerne bei uns gesehen. Aber nicht zu jedem Preis. Die tiefen Lausanner Taschen haben neben den sportlichen Perspektiven wohl den Unterschied gemacht.
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Tristanimator
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Re: Pressemeldungen
Gott sei dank ist der geld geile nicht bei uns gelandet! 
Re: Pressemeldungen
Egal ...wir haben unsere Probleme !
Re: Pressemeldungen
NZZ
Der gefallene Riese erwacht: Wie der SC Bern sich mit frischen Ideen zurück an die Spitze kämpft
Die Anhänger des SC Bern müssen derzeit die schlimmste Durststrecke der Klubgeschichte ertragen. Doch nun kehrt der Optimismus zurück.
Einen Tag dauert es im Hausbau, um ein Fundament zu legen. Einen Monat, um es trocknen zu lassen. Die gesamte Bauzeit von Projekten ist vielfältig, es kann zu endlosen Verzögerungen kommen. Das weiß man nicht erst seit dem Bahnhof in Stuttgart oder dem Flughafen in Berlin. An der chinesischen Mauer wurde mehr als 2000 Jahre gearbeitet. Beim Berner Münster grenzt es an ein Jahrhundert.
In Bezug auf den SC Bern sind das beunruhigende Kennzahlen. Denn auch im dritten Jahr seit seinem Amtsantritt als Sportverantwortlicher in der Hauptstadt sagt Martin Plüss: „Wir sind daran, das Fundament weiter zu verbessern und nachhaltig zu stärken.“ Plüss, 49, als Spieler mit dem SCB vier Mal Meister, hat den Satz in leichter Variation wie ein Mantra repetiert. Das hat ihm nicht nur Beifall eingebracht. Nach dem desillusionierenden Scheitern im Play-In gegen Rapperswil im Frühjahr wurde er von den Fans hart attackiert. Der Anhang muss eine Durststrecke verarbeiten, wie es sie in der Klubgeschichte noch nie gegeben hat: Seit dem letzten Meistertitel von 2019 hat der Traditionsverein keine Play-off-Serie mehr gewonnen.
Plüss ist ein analytischer Denker, er hat schon als Spieler so funktioniert. In einer Gesellschaft, die auf sofortige Befriedigung getrimmt ist, hat es einer wie er tendenziell schwer. In Bern war das in den letzten Jahren ein, na ja, grundlegendes Problem. Zig Richtungswechsel, Konzeptlosigkeit, notorische Ungeduld. Connor Hughes, der im Sommer per Tauschgeschäft aus Lausanne verpflichtete Nummer-1-Goalie, sagt, vor den ersten Gesprächen mit der sportlichen Leitung habe er kein besonders positives Bild vom SCB gehabt: «Ich hatte das Gefühl, dass der Klub zu stark in der Vergangenheit lebt.» Das illustriert das Imageproblem des SCB recht gut: Sein Standing hat seit der Pandemie kontinuierlich gelitten. Dabei war Bern mit seiner imposanten Stehrampe und dem Status als Zuschauerkrösus Europas lange ein Wunschziel für ambitionierte Kräfte.
Die Generalüberholung der maroden Arena soll 2031 abgeschlossen sein
Auch aufgrund dieses Statusverlusts ist es im Frühjahr zu einem Führungswechsel gekommen. Der Unternehmer Jürg Fuhrer ersetzte den langjährigen Zampano Marc Lüthi, der inzwischen VR-Präsident von Swiss Ice Hockey geworden ist . Es gibt unterschiedliche Darstellungen davon, wie freiwillig Lüthi Platz gemacht hat, aber eigentlich ist das unerheblich. Führer hat frischen Wind in die Organisation gebracht und das Gesicht des Klubs radikal verändert; Der SCB hat unter ihm etwa etliche Gastronomiebetriebe abgestossen und hat ein neues Stadionprojekt in der Schublade, das 2031 abgeschlossen sein soll. Derzeit spielt der SCB in einer der marodesten Arenen der Liga.
Führer hat die Sport- und Nachwuchsabteilung umstrukturiert. Der Klub beschreitet im Rekrutierungsprozess neue Wege, er achtet stärker auf Soft-Faktoren. Mit manchen Anpassungen werden Jahre vergehen, bis sie für die Allgemeinheit spürbar sind. Führer will nicht zu viel über die neuen Ideen schwärmen. Er sagt, es sei genug geredet worden, er wolle Taten sprechen lassen.
Der CEO hat auch Plüss den Rücken gestärkt. Vielleicht auch deshalb, weil er nicht als erste Amtshandlung schon wieder alles über den Haufen werfen wollte. Er bestärkte Plüss darin, sich von seiner Vision nicht abbringen zu lassen. Und die besagt bekanntlich: Ohne grundsätzliche Rückkehr zu sportlicher Relevanz.
Es gibt verschiedene Fundamentarten: das Punktfundament, das Streifenfundament, das Plattenfundament. Und in Bern gibt es das Kaderrenovationsfundament. Unter hoher Kostenfolge verabschiedete der Klub im Sommer mit dem Captain Ramon Untersander und dem ehemaligen Nationalspieler Joël Vermin zwei gestandene Spieler aus laufenden Verträgen heraus.
Derzeit läuft der Abnabelungsprozess von weiteren Großverdienern: Der Vertrag mit Tristan Scherwey, dem einstigen Publikumsliebling, läuft ebenso aus wie jener des seit längerem enttäuschenden Stürmers Marco Müller. Aus Klubsicht dürfte Scherwey, 35, über den unvorteilhaftesten Vertrag der Liga verfügen. Im Durchschnitt lag sein Salär bei über 600 000 Franken, aber man merkt ihm das Alter und die Folgen seiner aufopfernden Spielweise an. In der abgelaufenen Saison gelangen ihm bescheidene neun Skorerpunkte. Deshalb sitzt er immer wieder als Überzähliger auf der Tribüne. Trennt sich der SCB von beiden Akteuren, wird knapp 1 Million Franken an Budget frei. Das gibt dem Management punkto Investitionen eine Flexibilität, die lange gefehlt hat. Den Zuzug des sündhaft teuren Nationalspielers Philipp Kurashev hätte sich beispielsweise der SCB leisten können. Die Verantwortlichen senken den Daumen, weil es die Lohnstruktur zerstört hätte.
Der neue Coach Aubin wurde in sieben Jahren in Berlin fünf Mal Meister
Der neue Trainer Serge Aubin, der beim ZSC im Januar 2019 entlassen wurde, ist auch deshalb verpflichtet worden: um eine Leistungskultur zu implementieren. Es ist dem Kanadier einerlei, wie viel der Spieler X verdient und was im Palmarès steht. Aubin hat für das Engagement in Bern eine Aufstiegsklausel bei den Eisbären Berlin genutzt, die er in den sieben Jahren zu sagenhaften fünf Meistertiteln geführt hat. Die National League bewegt sich finanziell in anderen Sphären als die Deutsche Eishockey-Liga (DEL), trotzdem war der fliegende Wechsel bemerkenswert. „Die Herausforderung reizt ihn“, sagte Aubin in vorbildlichstem PR-Sprech. Und vielleicht ist das nicht einmal gelogen: Den gefallenen Riesen SCB ist auf alten Glanz zurückzuführen – viel kniffliger geht es nicht. Man sieht das schon nur daran, wie lange es dauerte, dieses vermaledeite Fundament zu gießen.
Connor Hughes, der zunächst so skeptische Torhüter, wähnt den Klub auf gutem Weg. Er sagt: „Mir wurde eine Vision aufgezeigt, die mich überzeugt hat.“ Ich schätze sehr, dass wir Spieler hier nach unserer Meinung gefragt werden und mitreden können, wie die Dinge gehandhabt werden. Das habe ich so noch nirgendwo erlebt.»
Als besonders partizipativ hatte der SCB in der 28 Jahre langen Ära Lüthi nie gegolten. Lange war das ein Teil des Erfolgsgeheimnisses des Klubs, der in den Lüthi-Jahren auch deshalb sechs Mal den Titel holte, weil Lüthi sich wirtschaftlich und sportlich auf sein Bauchgefühl verlassen konnte. Zuletzt trompierte er sich regelmäßig, Hughes war nicht der einzige Beobachter, der den 16-fachen Meister in der Vergangenheit gefangen hielt. Der neue, frisch modellierte SCB mag vom Status eines Titelanwärters noch ein gutes Stück entfernt sein. Aber er scheint gefestigt genug, um nicht abermals beim ersten Windstoss die ganze Strategie zu ändern. Wenn das Fundament ausgetrocknet ist, könnte es etwas mit der lange ersehnten Rückkehr des SCB in die Elite werden.
Der gefallene Riese erwacht: Wie der SC Bern sich mit frischen Ideen zurück an die Spitze kämpft
Die Anhänger des SC Bern müssen derzeit die schlimmste Durststrecke der Klubgeschichte ertragen. Doch nun kehrt der Optimismus zurück.
Einen Tag dauert es im Hausbau, um ein Fundament zu legen. Einen Monat, um es trocknen zu lassen. Die gesamte Bauzeit von Projekten ist vielfältig, es kann zu endlosen Verzögerungen kommen. Das weiß man nicht erst seit dem Bahnhof in Stuttgart oder dem Flughafen in Berlin. An der chinesischen Mauer wurde mehr als 2000 Jahre gearbeitet. Beim Berner Münster grenzt es an ein Jahrhundert.
In Bezug auf den SC Bern sind das beunruhigende Kennzahlen. Denn auch im dritten Jahr seit seinem Amtsantritt als Sportverantwortlicher in der Hauptstadt sagt Martin Plüss: „Wir sind daran, das Fundament weiter zu verbessern und nachhaltig zu stärken.“ Plüss, 49, als Spieler mit dem SCB vier Mal Meister, hat den Satz in leichter Variation wie ein Mantra repetiert. Das hat ihm nicht nur Beifall eingebracht. Nach dem desillusionierenden Scheitern im Play-In gegen Rapperswil im Frühjahr wurde er von den Fans hart attackiert. Der Anhang muss eine Durststrecke verarbeiten, wie es sie in der Klubgeschichte noch nie gegeben hat: Seit dem letzten Meistertitel von 2019 hat der Traditionsverein keine Play-off-Serie mehr gewonnen.
Plüss ist ein analytischer Denker, er hat schon als Spieler so funktioniert. In einer Gesellschaft, die auf sofortige Befriedigung getrimmt ist, hat es einer wie er tendenziell schwer. In Bern war das in den letzten Jahren ein, na ja, grundlegendes Problem. Zig Richtungswechsel, Konzeptlosigkeit, notorische Ungeduld. Connor Hughes, der im Sommer per Tauschgeschäft aus Lausanne verpflichtete Nummer-1-Goalie, sagt, vor den ersten Gesprächen mit der sportlichen Leitung habe er kein besonders positives Bild vom SCB gehabt: «Ich hatte das Gefühl, dass der Klub zu stark in der Vergangenheit lebt.» Das illustriert das Imageproblem des SCB recht gut: Sein Standing hat seit der Pandemie kontinuierlich gelitten. Dabei war Bern mit seiner imposanten Stehrampe und dem Status als Zuschauerkrösus Europas lange ein Wunschziel für ambitionierte Kräfte.
Die Generalüberholung der maroden Arena soll 2031 abgeschlossen sein
Auch aufgrund dieses Statusverlusts ist es im Frühjahr zu einem Führungswechsel gekommen. Der Unternehmer Jürg Fuhrer ersetzte den langjährigen Zampano Marc Lüthi, der inzwischen VR-Präsident von Swiss Ice Hockey geworden ist . Es gibt unterschiedliche Darstellungen davon, wie freiwillig Lüthi Platz gemacht hat, aber eigentlich ist das unerheblich. Führer hat frischen Wind in die Organisation gebracht und das Gesicht des Klubs radikal verändert; Der SCB hat unter ihm etwa etliche Gastronomiebetriebe abgestossen und hat ein neues Stadionprojekt in der Schublade, das 2031 abgeschlossen sein soll. Derzeit spielt der SCB in einer der marodesten Arenen der Liga.
Führer hat die Sport- und Nachwuchsabteilung umstrukturiert. Der Klub beschreitet im Rekrutierungsprozess neue Wege, er achtet stärker auf Soft-Faktoren. Mit manchen Anpassungen werden Jahre vergehen, bis sie für die Allgemeinheit spürbar sind. Führer will nicht zu viel über die neuen Ideen schwärmen. Er sagt, es sei genug geredet worden, er wolle Taten sprechen lassen.
Der CEO hat auch Plüss den Rücken gestärkt. Vielleicht auch deshalb, weil er nicht als erste Amtshandlung schon wieder alles über den Haufen werfen wollte. Er bestärkte Plüss darin, sich von seiner Vision nicht abbringen zu lassen. Und die besagt bekanntlich: Ohne grundsätzliche Rückkehr zu sportlicher Relevanz.
Es gibt verschiedene Fundamentarten: das Punktfundament, das Streifenfundament, das Plattenfundament. Und in Bern gibt es das Kaderrenovationsfundament. Unter hoher Kostenfolge verabschiedete der Klub im Sommer mit dem Captain Ramon Untersander und dem ehemaligen Nationalspieler Joël Vermin zwei gestandene Spieler aus laufenden Verträgen heraus.
Derzeit läuft der Abnabelungsprozess von weiteren Großverdienern: Der Vertrag mit Tristan Scherwey, dem einstigen Publikumsliebling, läuft ebenso aus wie jener des seit längerem enttäuschenden Stürmers Marco Müller. Aus Klubsicht dürfte Scherwey, 35, über den unvorteilhaftesten Vertrag der Liga verfügen. Im Durchschnitt lag sein Salär bei über 600 000 Franken, aber man merkt ihm das Alter und die Folgen seiner aufopfernden Spielweise an. In der abgelaufenen Saison gelangen ihm bescheidene neun Skorerpunkte. Deshalb sitzt er immer wieder als Überzähliger auf der Tribüne. Trennt sich der SCB von beiden Akteuren, wird knapp 1 Million Franken an Budget frei. Das gibt dem Management punkto Investitionen eine Flexibilität, die lange gefehlt hat. Den Zuzug des sündhaft teuren Nationalspielers Philipp Kurashev hätte sich beispielsweise der SCB leisten können. Die Verantwortlichen senken den Daumen, weil es die Lohnstruktur zerstört hätte.
Der neue Coach Aubin wurde in sieben Jahren in Berlin fünf Mal Meister
Der neue Trainer Serge Aubin, der beim ZSC im Januar 2019 entlassen wurde, ist auch deshalb verpflichtet worden: um eine Leistungskultur zu implementieren. Es ist dem Kanadier einerlei, wie viel der Spieler X verdient und was im Palmarès steht. Aubin hat für das Engagement in Bern eine Aufstiegsklausel bei den Eisbären Berlin genutzt, die er in den sieben Jahren zu sagenhaften fünf Meistertiteln geführt hat. Die National League bewegt sich finanziell in anderen Sphären als die Deutsche Eishockey-Liga (DEL), trotzdem war der fliegende Wechsel bemerkenswert. „Die Herausforderung reizt ihn“, sagte Aubin in vorbildlichstem PR-Sprech. Und vielleicht ist das nicht einmal gelogen: Den gefallenen Riesen SCB ist auf alten Glanz zurückzuführen – viel kniffliger geht es nicht. Man sieht das schon nur daran, wie lange es dauerte, dieses vermaledeite Fundament zu gießen.
Connor Hughes, der zunächst so skeptische Torhüter, wähnt den Klub auf gutem Weg. Er sagt: „Mir wurde eine Vision aufgezeigt, die mich überzeugt hat.“ Ich schätze sehr, dass wir Spieler hier nach unserer Meinung gefragt werden und mitreden können, wie die Dinge gehandhabt werden. Das habe ich so noch nirgendwo erlebt.»
Als besonders partizipativ hatte der SCB in der 28 Jahre langen Ära Lüthi nie gegolten. Lange war das ein Teil des Erfolgsgeheimnisses des Klubs, der in den Lüthi-Jahren auch deshalb sechs Mal den Titel holte, weil Lüthi sich wirtschaftlich und sportlich auf sein Bauchgefühl verlassen konnte. Zuletzt trompierte er sich regelmäßig, Hughes war nicht der einzige Beobachter, der den 16-fachen Meister in der Vergangenheit gefangen hielt. Der neue, frisch modellierte SCB mag vom Status eines Titelanwärters noch ein gutes Stück entfernt sein. Aber er scheint gefestigt genug, um nicht abermals beim ersten Windstoss die ganze Strategie zu ändern. Wenn das Fundament ausgetrocknet ist, könnte es etwas mit der lange ersehnten Rückkehr des SCB in die Elite werden.
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Innerspace
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- Registriert: Mi 10. Okt 2012, 09:36
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Re: Pressemeldungen
Zaugg hat auch noch in die Tasten gehauen:
https://www.watson.ch/sport/eismeister-zaugg/143844626-finnische-nullnummer-oder-was-dem-scb-zum-titelkandidaten-noch-fehlt
https://www.watson.ch/sport/eismeister-zaugg/143844626-finnische-nullnummer-oder-was-dem-scb-zum-titelkandidaten-noch-fehlt
Re: Pressemeldungen
der Kari hat genug und beendet seine Trainer-Karriere per sofort! bei tappara übernimmt nun der assistent.
https://www.swisshabs.ch/de/artikel/kari-jalonen-beendet-seine-lange-und-erfolgreiche-trainerkarriere
https://www.swisshabs.ch/de/artikel/kari-jalonen-beendet-seine-lange-und-erfolgreiche-trainerkarriere
Re: Pressemeldungen
Jonathan Ang wäre zu haben.... hat mir bei Thurgau und Kloten immer gut gefallen.
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Paul Coffey
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- Registriert: Mi 10. Okt 2012, 16:46
Re: Pressemeldungen
"Angangang, immer noch Ang!"
Re: Pressemeldungen
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