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Insider_SCB_Insider
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von Insider_SCB_Insider » So 13. Sep 2026, 11:20

Ruku hat geschrieben:
>
> https://www.nzz.ch/sport/eishockey/dunkle-wolken-ueber-der-leventina-das-unikat-hc-ambri-piotta-aechzt-unter-einer-schuldenlast-von-fast-30-millionen-franken-ld.10022890
>
>
> https://www.swisshabs.ch/de/artikel/hc-ambri-piotta-unter-dem-druck-einer-schuldenlast-von-fast-30-millionen-franken
>
>
> die ambriden mit 30 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
> Millionen Schulden!!!!! was macht da eigentlich die nl-lizenzkomisson? alle
> 100000000 augen zudrücken! wie immer bei diesem verein, bspw. stadion. aber
> hauptsache der abstieg wurde abgeschafft und jedem nlb-club legt man steine
> in den weg nach oben mit z.t. fragwürdigen praktiken, da kann (nein MUSS)
> man schon von liga-mafia sprechen. schade, hat kein nlb-team den mut beim
> kartellamt mal anzurufen und eine klage einzureichen. die chancen auf
> erfolg wären sehr gut und sehr hoch.
> und das medial hochgelobte ambri, einfach total übersympatsich :roll: . als
> ertstes wird dem frauenteam den stecker gezogen, ja sehr sympatisch. mit
> den frauen kann man es ja immer machen. als erstes müssen immer die
> frauenteams leiden, das ist leider bei sporteams so immer der fall. und
> dann holt ambri noch einen 7. ausländer. da MÜSSTE man sparen und darauf
> verzichten punkt!. aber eben, dann heisst es sowas wegen abstiegsangst.
> meine güte, welche abstiegsangst? es gitb gar keinen direkten absteiger.
> und wann gabs den letzten absteiger aus der nla? ist schon ewig her und der
> spiel längstens wieder in der nla. ambri ist ein fass ohne boden. die frage
> ist nicht ob, sondern wanns zum ganz grossen knall kommt. aber eben, bei
> den leventinisten hat die liga immer alle augen zugedrückt und das ach sooo
> superdolle ambri gschützt und geschont bis zum abwinken und drüber. aber
> wie praktisch alle jahre wieder die näggschte Salva ambri-aktion.
> irgendwann ist dann mal ende feuer. lieber ein ende mit schrecken als ein
> schrecken ohne ende.
> hoffentlich geht ambri bald konkurs, dann kann man aschua endlich
> zwangsreligieren und dann hätte man endlich wieder 12 teams in der nla.
> so küsu mach mal was vernünftiges :mrgreen: :lol: :lol: :lol: 8-)

Ein Schelm, wer Böses denkt… 😉

Ich habe hier bereits vor über einem Jahr geschrieben, dass Red Bull mit Ambri-Piotta gewisse Gespräche geführt haben soll.

Wer weiss, vielleicht kommen diese plötzlich kolportierten rund 30 Mio. Schulden gar nicht so ungelegen, um einen möglichen Einstieg eines Investors wie Red Bull gegenüber Fans und Umfeld einfacher rechtfertigen zu können.

Quasi nach dem Motto: Red Bull – oder irgendwann ist Schluss.

Reine Spekulation meinerseits. Aber ganz aus der Luft gegriffen wäre ein solches Szenario für mich nicht.

Talisker
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von Talisker » So 13. Sep 2026, 12:12

Das Dilemma begann, als man das alte Stadion "Durchzug" schliessen musste, da es in einem "Lawinenhang" stand, und niemand mehr die Verantwortung für weitere Ausnahmebewilligungen tragen wollte. Ein neues Stadion musste her, und das gibt es halt nicht günstig, selbst wenn es von der Grösse her nicht überbordet, und Stararchitekt Botta vermutlich auf ein "standesgemässes" Honorar aus lokalpatriotischen Gründen verzichtete, sondern 0815-mässig abrechnete. Aber für ein komplett neues Stadion kommt man nicht um einen Minimalbetrag herum. Um herauszufinden, dass die Rechnung für Ambri nie aufgehen kann, braucht man keine grossen Rechenkünste. Geld mit Events ausserhalb der Saison und Eishockey verdienen? Wie und mit was am A... der Welt? Aber ohne neues Stadion wäre vermutlich fertig NL-Hockey gewesen in der oberen Leventina. Uns so verfuhr man eben nach dem im Artikel ebenfalls genannten Motto "irgendwer wird dann schon zahlen". Was sich die finanzierenden Banken dabei gedacht hatten, bleibt rätselhaft. Denn - falls es zum äussersten kommt - wer würde diese Halle für 30 Millionen übernehmen? Um dem chronischen Mangel an Eisfeldern entgegenzuwirken ist die Halle zu abgelegen, wie sollen Jugendliche innert nützlicher Frist zum Training gelangen?

Auch wenn die Umstände in Ambri nicht alltägliche sind, so zeigt das Beispiel immerhin, dass man sich mit einem Stadionprojekt Marke "Stammtischplanung" ganz schön übernehmen kann. Bei anderen Projekten sind Schönrechnereien weniger klar als Utopien zu identifizieren, vor allem bei zentraler gelegenen Projekten. Aber selbst in Zürich brauchte es gröbere "Spenden" der Mäzen Frey und Spuhler, und eine rot-grüne Stadtregierung, welche jährlich einiges an die Betriebskosten deckt, damit es einigermassen aufgeht.

DragonLord
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von DragonLord » So 13. Sep 2026, 16:00

Kann jemand den Bericht des "Blick" über Sonny Milano posten, bitte? Danke :D

Sniper
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von Sniper » So 13. Sep 2026, 16:41

Sonny Milano, was für ein Name! Sonny Milano, was für ein Spektakelmacher! Sonny Milano, was für eine Erscheinung! Mit seiner Mähne gehört der neue SCB-Stürmer auch optisch zu den auffälligsten Spielern der National League.

Der 30-jährige US-Amerikaner aus Long Island in New York, dessen Vater italienische Wurzeln hat und dessen Grossmutter aus Kuba stammt, schneidet seine Haare seit der Pandemie kaum mehr. Dabei stehen nicht die wegen Covid geschlossenen Coiffeur-Salons am Ursprung seiner Frisur: «Ich wollte sie eigentlich einfach mal lang wachsen lassen. Und so ist es seither geblieben.»

Die Haarpracht passt laut dem Lockenkopf gut unter den Helm. «Ob du es glaubst oder nicht, ich habe die Grösse M, nicht einmal L», offenbart Milano und begräbt somit Gerüchte, wonach er einen extragrossen Kopfschutz brauche. «Nein, die Haare sind platt gedrückt. Meine Helmgrösse hat sich nie verändert», ergänzt der Stürmer, der beim Fotoshooting mit Blick Model-Qualitäten beweist.

Milanos Haaren hatte das amerikanische Sport-Portal «The Athletic» gar einmal einen eigenen Artikel gewidmet. Dabei erzählte er auch, dass seine Frisur wenig Aufwand erfordere und er lediglich ein wenig Kokosöl verwende.

Highlight-Tore als Markenzeichen

Doch Milano sorgt nicht nur mit seinen Haaren für Aufsehen. Der ehemalige NHL-Spieler ist ein begnadeter Stocktechniker. Er ist äusserst kreativ und hat sein Können in Nordamerika mit Traumtoren, die manchmal Zirkustricks ähnelten, mehrfach unter Beweis gestellt. Darauf angesprochen, sagt er: «Ja ich bin ein Offensivspieler.» Kann er Highlight-Tore versprechen? «Ich kanns nicht versprechen», antwortet er lachend. «Aber ich werde mein Bestes versuchen.» Ein Spieler mit seiner Lockerheit und seiner Kreativität hat dem SCB in den letzten Jahren gefehlt.

2014 zogen die Columbus Blue Jackets den Stürmer in der ersten Runde des NHL-Drafts als Nummer 16. Dort spielte er mit dem heutigen ZSC-Verteidiger Dean Kukan und Ex-Lugano-Goalie Elvis Merzlikins. Von ihnen lernte er viel über das Schweizer Eishockey.

Doch nicht nur mit ihnen hat Milano während seiner NHL-Karriere über die National League gesprochen: «Ich habe von so ziemlich jedem, der in der Schweiz gespielt hat, nur Gutes über die Liga gehört.» Jetzt kann er sich selbst davon überzeugen. Der US-Amerikaner hat einen Vertrag bis zum Ende der Saison, die am Dienstag mit dem Gastspiel in Zürich für die Berner beginnt, unterschrieben.

«Ich dachte, es wäre Zeit für eine Veränderung»

Über den Wechsel von Nordamerika nach Europa sagt Milano: «In der NHL weiss eigentlich jeder, was die Schweiz zu bieten hat. Es ist ganz klar eine Top-Liga. Ich habe die letzte Saison in der AHL abgeschlossen. Das war nicht das erste Mal. Ich dachte, es wäre nun Zeit für eine Veränderung und nach Europa zu kommen.»

Elf Jahre verbrachte Milano bei den NHL-Organisationen von Columbus, Anaheim und Washington, kam dabei auf 352 Einsätze und buchte 145 Skorerpunkte. In den letzten drei Saisons hatte der U18-Weltmeister von 2014 jährlich 1,9 Millionen Dollar bei den Washington Capitals verdient. Der neue SCB-Stürmer musste aber auch oft für die Farmteams in der AHL ran (214 Einsätze, 150 Punkte) und erlitt vor zwei Jahren eine schwere Gehirnerschütterung, weshalb er fast die ganze Saison 2024/25 verpasste.

Jetzt wagt er in der Schweiz einen Neuanfang. «Das könnte man so sagen, ja. Ich fange hier meine europäische Karriere an und schaue, wie es läuft», sagt er und streicht sich eine Locke aus dem Gesicht.

Die Berner Altstadt hat es Milano angetan

Seit dem 20. Juli ist der neue SCB-Stürmer in der Schweiz und hat sich bereits in Ittigen bei Bern, wo alle Imports der Mutzen wohnen, eingelebt. Mit seiner Verlobten hat Milano die Stadt Bern erkundet. «Ganz ehrlich: Ich liebe Bern. Ich finde es toll hier und es hat eine schöne Altstadt.»

Er gehe oft in die Stadt zum Abendessen mit seiner Partnerin und habe es sich nicht entgehen lassen, den Zytglogge zu bestaunen. Auch über die Kantonsgrenzen hinaus hat sich Milano gewagt. Unter anderem erkundete er bereits Lausanne, Zürich, Luzern sowie Lugano.
Milano hat sich vor seinem Wechsel ein Bild über diverse europäische Vereine gemacht. Letztlich entschied er sich für den SCB: «Bern wollte einen richtig offensiven Spieler, glaube ich. Es schien mir einfach genau das Richtige zu sein, diesem Team dabei zu helfen, mehr Tore zu schiessen.»

Besonders auf das grössere Eis freut sich Milano – mehr Platz für seine offensive Kreativität. Wenn es in der National League bald wieder losgeht, können sich die SCB-Fans mit ihm wohl auf mehr Offensiv-Spektakel als letzte Saison freuen.

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