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von Ruku » Mo 24. Aug 2026, 14:54
warum werden diese sachen nur in den medien publiziert und nicht auch auf der scb-webseite? ist die sooooo wenig besucht und spielt dehalb keine Rolle? schade, einmal mehr.
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hier noch der ganze bericht von der bz(text wurde mir freundlicherweise zugestellt, danke dafür):
Abo SC Bern
Der SCB schreibt einen Verlust – und blickt kritisch auf die letzte Saison
Aufbruchstimmung in Bern: Jürg Fuhrer, neuer CEO, und Pascal Signer, neuer CHO, erklären, wie es mit dem SCB wieder aufwärtsgehen soll.
Kristian Kapp
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Angelo Rocchinotti
Publiziert heute um 14:43 Uhr
Zumindest den Humor hat man beim SC Bern trotz ernüchternder Vorsaison nicht verloren. Als VR-Präsident Carlo Bommes zu Beginn der Medienkonferenz all die personellen Rochaden während und gegen Ende der letzten Saison aufzählte und die Personen inklusive ihrer offiziellen Bezeichnungen nannte, beschloss er, für den Rest der Veranstaltung auf all diese «CEO», «COO», «CHO» etc. zu verzichten.
Er wolle lieber nach vorne schauen in einer Phase, die er als «Wendepunkt in der Entwicklung des SCB» bezeichnete: sportlich, organisatorisch und wirtschaftlich. Dazu gehört auch eine grössere Umstrukturierung im Gastrobereich, einer der Lebensadern des SCB: Neuer Chief Gastro Officer (CGO) ist André Ammann, er folgt auf den langjährigen Verantwortlichen Sven Rindlisbacher und dessen Stellvertreter Pascal Gigandet sowie auf den nur kurz als «Leiter operatives Geschäft» tätigen Ex-Profi Justin Krueger.
Zahlen präsentierte der Präsident auch: Den offiziellen SCB-Verlust für die letzte Saison bezifferte Bommes auf exakt 175’794 Franken und 37 Rappen.
Es kamen weniger SCB-Fans ins Stadion
Den Zukunftsplan definierte Jürg Fuhrer. Er ist der neue CEO und damit Nachfolger des ewigen Marc Lüthi, der Ende August als neuer Präsident von Swiss Ice Hockey gewählt werden dürfte.
Die neue Ära nach jener Lüthis, die in all den erfolgreichen und am Ende weniger erfolgreichen Jahren auch für emotionale Entscheide berüchtigt war, soll für Fuhrer so aussehen: einfache Strukturen, Transparenz bei Entscheiden, klare Zuständigkeiten, starke Verankerung bei den Fans.
Mit nur noch 91,04 Prozent Stadionauslastung musste der SCB letzte Saison zwar auch bei der Anhängerschaft einen Dämpfer hinnehmen. Fuhrer betonte indes, dass die durchschnittlich 15’505 Personen pro Heimspiel immer noch für Platz 2 in Europa hinter Köln reichen.
Der SCB hat die Erwartungen «in keiner Weise erfüllt»
Der Rückgang hatte auch mit einer Saison zu tun, die für Pascal Signer bezüglich der Resultate und des Auftretens der Mannschaft die Erwartungen von Club und Fans «in keiner Weise erfüllt» hat.
Signer verantwortet als «Chief Hockey Officer» (CHO) neu den ganzen Sportbereich, ihm sind die Bereiche NL-Team mit Sportchef Martin Plüss, Frauen mit Geschäftsführerin Nina Kindschi sowie der SCB-Nachwuchs mit Geschäftsführer Nik Hess unterstellt.
Voraus blickte Signer vor allem bezüglich des Männerteams: «Dort kamen wir letzte Saison bezüglich Werte und Identität etwas vom Weg ab.» Auch der Wechsel auf der Position des Headcoachs solle für den neuen SCB stehen: «Serge Aubin ist der richtige Trainer, um Leistungskultur zu etablieren und die Entwicklung auch junger Spieler voranzutreiben.»
Leistungskultur definiert Signer so: «Die besten Spieler spielen, Leistung führt zu Eiszeit.» Einerseits bat Signer um Geduld: «Auch beim Headcoach soll man nicht schon beim ersten Widerstand gleich alles infrage stellen.» Andererseits verschwieg er seine SCB-Vision nicht: «Diese kann mittel- und langfristig nur der ‹Meisterkübel› sein.»