Pressemeldungen

Themen rund um den SCB.
Talisker
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Beitrag von Talisker » Di 24. Mär 2026, 14:53

"...Roger Rönnberg (geb. 1971) ist ein äusserst erfolgreicher schwedischer Eishockeytrainer, der vor allem durch seine 12-jährige Ära bei Frölunda HC (2013–2025) geprägt wurde. Er gewann zweimal die schwedische Meisterschaft (SHL) und viermal die Champions Hockey League, bevor er auf die Saison 2025/26 hin zum HC Fribourg-Gottéron in die Schweiz wechselte..."

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: In der Schweiz zählt das alles nichts, wenn einer "in der Kabine" in Ungnade gefallen ist :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Ist vielleicht auch der Grund, warum man den Top-Nationen nicht unbedingt näher kommt, und sich bestenfalls gegenüber der "Nationalliga B" im Welteishockey abgrenzen kann.

Prometheus
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von Prometheus » Di 24. Mär 2026, 14:55

Stellt sich heraus das Rönnberg zum SCB kommt :lol:
hach das wäre mal wieder eine Geschichte

DragonLord
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von DragonLord » Di 24. Mär 2026, 14:56

Prometheus, bewahre uns vor dem Hühnervogel :lol: Mal den :evil: nicht an die Wand ....

Prometheus
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von Prometheus » Di 24. Mär 2026, 15:06

Ehrlicherweise muss man sagen das wegen ihm ja doch einige spieler zu den Grusigen gegangen sind
Selbst Knak war anscheinend angetan (Gemäss Interview im podcast "Schlifts")

zum Kader Erneuern wäre er folglich ganz ok :lol: :lol:

DragonLord
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von DragonLord » Di 24. Mär 2026, 15:26

:twisted: :twisted: :twisted:

sbangerter
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von sbangerter » Di 24. Mär 2026, 16:55

Sobald ein Trainer sein Ding konsequent durchzieht und die Wohlfühloase in Gefahr ist, arbeiten gewisse Leistungsträger in der CH gegen den Trainer. Ist beim SCB seit Jahren so. Wenn man Leistung auf dem Eis zeigt, darf man auch gegenüber einem Trainer durchaus konstruktiv kritisch sein. Bringt man aber über mehrere Jahre kaum mehr einen "Schlöff" vor den anderen und lebt im Grunde nur noch von den Erfolgen der vergangenen glorreichen Zeiten, dann wäre eigentlich Leistungskultur angesagt. Ich wünsche mir für den SCB einen solchen harten Hund, welcher die Kabine einmal säubert und auch einmal einen altgedienten, jedoch müden Star auf die Tribüne setzt oder ganz ersetzt. Ganz nach dem Motto: Liefere nid lafere... es darf somit gerne auch Rönnberg sein :-)
How would you like a job where, every time you make a mistake, a big red light goes on and 18,000 people boo? Jacques Plante

Rubin40
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von Rubin40 » Di 24. Mär 2026, 17:49

Hallo,

Kann jemand noch der Abo Beitrag: Das war Bern 2025/26 von der BZ reinstellen? Danke und allen ein schöner Sommer. Viel schlechter kann es nächste Saison ja nicht mehr werden. :D :|

Prometheus
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von Prometheus » Di 24. Mär 2026, 17:53

Problem ist
Das funktioniert in der Schweiz nicht
Wir sehen es jetzt wieder ännet dr Saane oder in Tschernobyel (Filander hat z.b. Grossmann auf die Tribüne geschickt)
Wir hatten das schon bei uns (Guy Boucher oder jüngst Tappola)
Selbst beim ZSC ,der ein Farmteam hat, Verlieren Trainer den Jop nach der Kabine

Die Leistungsdiskrepanz bei zwischen der ersten und der 4. Linie alleine ist zu gross (Anders in der SHL)
Vernünftige Trades wie in NA sind nicht möglich.

Das Leistungsprinzip klingt immer toll und Logisch
Ist effektiv aber nicht umsetzbar ganz einfach weil mittlerweile die Breite Fehlt
Zu viele Teams für zu wenig "gute" Schweizer
Das es einen Generationen wechsel gab und die heutigen spieler anders tikken als noch vor 20 jahren kommt erschwerend hinzu

Am erfolgreichsten sind (Leider) die "Gspürsch mi, füelsch mi" Trainer ala Bayer oder Fischer
mehr Steinerschule als Militärakademie

One
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von One » Di 24. Mär 2026, 19:02

sbangerter hat geschrieben:
> Sobald ein Trainer sein Ding konsequent durchzieht und die Wohlfühloase in
> Gefahr ist, arbeiten gewisse Leistungsträger in der CH gegen den Trainer.
> Ist beim SCB seit Jahren so. Wenn man Leistung auf dem Eis zeigt, darf man
> auch gegenüber einem Trainer durchaus konstruktiv kritisch sein. Bringt man
> aber über mehrere Jahre kaum mehr einen "Schlöff" vor den anderen
> und lebt im Grunde nur noch von den Erfolgen der vergangenen glorreichen
> Zeiten, dann wäre eigentlich Leistungskultur angesagt. Ich wünsche mir für
> den SCB einen solchen harten Hund, welcher die Kabine einmal säubert und
> auch einmal einen altgedienten, jedoch müden Star auf die Tribüne setzt
> oder ganz ersetzt. Ganz nach dem Motto: Liefere nid lafere... es darf somit
> gerne auch Rönnberg sein :-)

Dafür müsste die Chefetage hinter dem Trainer stehen, ohne wenn und aber. Statt beim kleinsten Gegenlüftchen was von Kabine verloren schwafeln. Ich hätte mir das bei Tapola gewünscht. Klare Kommunikation ans Team: Tapola bleibt - wem das nicht passt, kann die Vertragsauflösung unterschreiben.

bandeschreck
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von bandeschreck » Di 24. Mär 2026, 21:34

Hier der Artikel aus der BZ:

Das war Bern 2025/26: Das Mysterium, das Phantom, der MVP, der Bessermacher: Beim SCB gab es nur wenige Lichtblicke
Die Saison des SC Bern endete früh und mit einer Enttäuschung. Wir blicken zurück auf ein Team, in dem nur wenige überzeugten.

Kristian Kapp

Das Mysterium
Miro Aaltonen hat alle Werkzeuge des klassischen Nummer-1-Centers. Doch seine Bilanz steht mit bloss 6 Toren und 17 Assists (davon 0 und 7 im Powerplay) in 47 Spielen für die wohl grösste Enttäuschung beim SCB.

Ja, er mag auch Pech im Abschluss sowie unglücklich agierende Mitspieler beim Verwerten seiner Pässe gehabt haben. Die Saison des 32-jährigen Finnen bleibt aber ein Mysterium. Wenn Sportdirektor Martin Plüss von der nötigen Steigerung diverser Spieler nächste Saison spricht, dann muss die Rede vor allem von Aaltonen sein.

Die Liste von Stürmern mit zu wenig Output lässt sich problemlos erweitern: Fabian Ritzmann (0 Tore), Thierry Schild (1), Tristan Scherwey (2), Marco Müller (4). Mehr, als sie zeigten, können auch Marco Lehmann (15 Skorerpunkte) oder Emil Bemström (20).

Der MVP
Victor Ejdsell steht vor der Rückkehr nach Schweden und ist ein bedauernswerter Abgang. Er war mit seiner Vielseitigkeit und smartem Spiel auf dem ganzen Feld dankbarster Linienkollege und konstantester und bester SCB-Stürmer. Der beste Torschütze (14) und Topskorer (32 Punkte) ist auch klarer Anwärter für den wertvollsten Spieler (MVP) im SCB.

Lange schien es, als führte dieser inoffizielle Titel nur über Waltteri Merelä. Doch der Flügelstürmer hat eine mässige zweite Saisonhälfte hinter sich, er traf in den letzten 27 Spielen nur noch fünfmal.

Für den Titel des «Schweizer MVP» lieferte Marc Marchon zwar Argumente, vor allem mit Aggressivität und 24 Skorerpunkten und damit einem Wert, den er seit vier Jahren fast exakt abliefert. Doch 61 Strafminuten waren nicht nur viel. Er kassierte sie oft nach unnötigen Fouls und hatte damit den Effekt der Momentum-Bremse.

Die alte Garde
Sie stehen für frühere Erfolge und vereinen neun SCB-Meistertitel: Verteidiger Ramon Untersander (35), Stürmer Tristan Scherwey (34) sowie Jöel Vermin (34), der schon auf beiden Positionen gespielt hat. Während Untersanders Kontrakt bis 2028 läuft, stehen Scherwey und Vermin vor ihrem finalen Vertragsjahr.

Rollen und Einfluss sind geschrumpft, vor allem von Untersander und Scherwey kann die Aufgabe des Vorreiters und Leaders auf dem Eis nicht mehr regelmässig erwartet werden - zu oft geschieht dies aber immer noch.

Mit Simon Moser trat diese Saison ein weiterer Spieler aus glorreichen SCB-Zeiten zurück. Das endgültige Ende der goldenen Generation kommt also näher.

Doch noch taumelt der SCB zwischen Erneuerung und verzweifeltem Versuch, immer noch vorn mitspielen zu können. Und sucht gleichzeitig passende Nachfolger für die «alten Streitrösser». Er tut sich äusserst schwer damit.

Der stille Bessermacher
Wenn in der National League ein Ausländer in 42 Spielen auf nur sechs Skorerpunkte kommt, lässt sich natürlich vorzüglich kalauern. Doch wer bei Anton Lindholm genau hinschaut, entdeckt den stillen Bessermacher und wohl konstantesten SCB-Spieler der ganzen Saison.

Man könnte darauf hinweisen, dass Lindholm das Einmaleins des Spiels ohne Puck im SCB am besten beherrscht.

Oder die (zugegeben nur wenig aussagekräftige) Plus-/Minus-Bilanz konsultieren, wo er mit +9 die Nummer 1 im SCB ist.

Oder mit den Liga-Analytics argumentieren, die Lindholm/Loeffel als das mit Abstand beste SCB-Duo und Nummer 5 der Liga ausweisen.

Am interessantesten ist aber dieser Vergleich: Wegen Verletzungen beider Verteidiger spielte der formidable Offensiv-Verteidiger Romain Loeffel nur knapp die Hälfte seiner Eiszeit bei 5-gegen-5 neben Lindholm. Der Unterschied ist frappant: Mit Lindholm stand Loeffel bei nur 4 Gegentoren auf dem Eis, mit anderen Partnern bei 24!

Lindholm stand unabhängig vom Partner pro 60 Minuten Eiszeit bei nur 1,2 Gegentoren auf dem Eis: klare Nummer 1 im SCB. Und auch im Penalty-Killing sind die Zahlen eindeutig: Es gibt einen SCB mit ihm auf dem Eis (gute Zahlen) und einen ohne ihn (mässige Zahlen).

Der Unberechenbare
Hardy Häman Aktell könnte man als das auf dem Reissbrett entworfene Gegenteil bezeichnen. Der Schwede war mit 9 Toren und 14 Assists Berns statistisch bester Offensiv-Verteidiger.

Gleichzeitig war sein Spiel von einem grossen Auf und Ab geprägt – oft innerhalb eines Spiels. Auf geniale Momente mit dem Puck in der Offensivzone folgten simple Aussetzer im Spiel ohne Scheibe vor dem eigenen Tor. Entsprechend stand er bei fast doppelt so vielen Gegentoren auf dem Eis wie Lindholm.

Die Lichtblicke
Für die wenigen positiven Aspekte sorgten mehrheitlich junge Spieler. Insbesondere die Entwicklungen von Nils Rhyn (20) und Alain Graf (21) sind ein Versprechen für die Zukunft. Ersterer zeigte für sein Alter bereits bemerkenswerte Ansätze für einen potenziell soliden Defensiv-Verteidiger. Letzterer packte seine Chance während der grossen Verletzungsmisere, spielte phasenweise neben den Ausländern und schoss sechs Tore.

Auch von Verteidiger Louis Füllemann und Stürmer Levin Moser (beide 21) können bald ähnliche Schritte erwartet werden.

Der Unterschätzte
Adam Reideborns Zahlen: 2,08 Gegentoreschnitt, 92 Prozent gehaltene Schüsse, fünf Shutouts. In einer normalen Welt würden Lobgesänge angestimmt. Doch was ist schon normal beim SCB?

Reideborn war Opfer der harmlosen SCB-Offensive: In 14 seiner 37 Einsätze kassierte er nur ein oder kein Gegentor, nur 9-mal holte Bern drei Punkte.

Noch extremer: 24-mal liess Reideborn zwei oder weniger Gegentore zu, nur 12-mal reichte es zum Dreier.

Der Vermisste
Wegen Verletzungen verpasste Benjamin Baumgartner 30 Spiele. Seine Absenz spürte der SCB. Die besten Momente hatte Bern vor Olympia mit fünf Siegen in sechs Spielen. Es war die einzige Phase mit der Mittelachse Aaltonen/Sgarbossa/Baumgartner.

Das Phantom
Christof von Burg gelang in der Swiss League als Leihspieler bei Thurgau eine fantastische Kurzsaison: 17 Spiele, 15 Siege, 1,57 Gegentore pro Spiel, 95,3 Prozent gehaltene Schüsse. Gern hätte man ihn auch mal beim SCB gesehen. Wenigstens ein einziges Mal. Doch er wurde Opfer der kuriosen 4-Goalie-Strategie des SCB. Es passte, dass er am Ende nicht einmal Playoff mit Thurgau spielen durfte. 2026/27 wird von Burg zumindest SCB-Back-up sein.

Die Sündenböcke
Schon früh erwischte es Trainer Jussi Tapola. Nach seiner Entlassung kam Heinz Ehlers. Dieser mag den SCB zwar von Rang 12 auf 9 und ins Play-in geführt haben. Die nüchterne Spielweise unter dem Dänen bereitete den Fans aber kaum Freude. Dass er bleibt, ist unwahrscheinlich.

Den Namen des Headcoachs für 2026/27 hat Sportdirektor Plüss für spätestens Ende April angekündigt. Es dürfte sich damit um einen Trainer handeln, der aktuell Playoff spielt – in welcher Liga auch immer.

Im SCB-Umfeld hat sich nach Jahren der Kluft zwischen Erwartung und Realität zuletzt Unmut gegenüber Nordländern an der Bande breitgemacht: Johan Lundskog, Toni Söderholm, Tapola, Ehlers – keiner ritt am Ende wie Lucky Luke auf Jolly Jumper in den Sonnenuntergang.

Doch dass in Bern die Nationalität des Trainers oder die entsprechende Spielphilosophie das Problem war, taugt nicht wirklich als Argument, wie ein Rundgang durch die National League zeigt.

Josh Holden sagt selbst: «Ich bin kein kanadischer Coach.» In Davos feiert er Erfolge ganz im Stile seines Mentors Dan Tangnes, der trotz norwegischem Pass als durch und durch schwedischer Trainer bezeichnet werden kann.

Der Schwede Roger Rönnberg, einer der erfolgreichsten Coachs in Europa des letzten Jahrzehnts, führte Gottéron trotz massivem Spiel- und Kulturwandel im Club auf Platz 2.

Tomas Mitell und Stefan Hedlund, zwei Schweden, haben Lugano nach Jahren der Irrungen und Wirrungen mit klarer defensiver Struktur wieder zurück an die Spitze gebracht.

Das Überraschungsteam Rapperswil-Jona sorgt unter dem Schweden (und als Doppelbürger im Wesen kanadisch angehauchten) Johan Lundskog auch im Playoff für Furore.

Servette ist unter dem Finnen Ville Peltonen (er ist ein SCB-Kandidat) nach einem von irritierenden Kanterniederlagen geprägten Saisonstart wieder auf Kurs.

Und wenn wir den Blick ins Ausland wagen: Für den begeisternden, schnellen, intensiven und hochstehenden Champions-League-Final sorgten zwei schwedische Teams mit schwedischen Trainern.

Wie ein Team Eishockey interpretiert, liegt in der Regel am Spielermaterial und nicht an der Nationalität des Trainers – auch beim SCB.

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