Pressemeldungen
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WalterWhite
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Re: Pressemeldungen
https://www.blick.ch/sport/eishockey/nl/berner-out-gegen-rappi-flop-sportchef-so-reagiert-scb-pluess-auf-kritik-der-fans-id21795137.html
Re: Pressemeldungen
Gut hat es dem Plüss einer gesagt, sonst hätte er wohl sogar die Kritik an der eigenen Person verschlafen 
Re: Pressemeldungen
Ob man vielleicht halt mal langjährige Spieler ebenso in Frage stellen muss, sei dahingestellt. Und man kann an diesem oder jenem herumhacken. Jeder sieht es anders (alle Zuschauer sind irgendwie Trainer, aber jeder wünscht sich sicher das gleiche. Dass die Mannschaft wieder Fortschritte macht. Und dafür muss die sportliche Führung den Finger aus dem Hintern nehmen. Aus meiner Sicht ist die grösste Baustelle, neben dem Stadion, die Goalieposition und Ausländer ansich. In diesem Sinn Hopp SCB Forever. In guten wie in schlechten Zeiten (hat ja auch einmal der Zivilstandesbeamte gesagt), geändert hat sich auch an dieser Front nichts. Ömel bei mir nicht 
Re: Pressemeldungen
Logisch muss man langjährige Spieler auch in Frage stellen. Aber wer hat mit diesen erneut einen Vertrag unterzeichnet?
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WalterWhite
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Re: Pressemeldungen
https://www.blick.ch/sport/eishockey/nl/scb-boss-luethi-ueber-sein-letztes-spiel-ich-fand-es-aeusserst-peinlich-id21797565.html
Re: Pressemeldungen
Falls ein BZ-Abonnent das Copyright verletzen würde... die Überschrift lässt nicht auf neue Erkenntnisse schliessen, aber trotzdem...
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Eine miese Saison – und ein Führungsproblem beim SC Bern
Der SCB verpasst das Playoff – und das ist kein Zufall. Die Probleme sind nicht nur sportlicher Natur: Sie sind das Resultat eines jahrelangen Zickzackkurses von ganz oben.
Kommentar von
Angelo Rocchinotti
Publiziert: 19.03.2026, 12:06
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Eine miese Saison – und ein Führungsproblem beim SC Bern
Der SCB verpasst das Playoff – und das ist kein Zufall. Die Probleme sind nicht nur sportlicher Natur: Sie sind das Resultat eines jahrelangen Zickzackkurses von ganz oben.
Kommentar von
Angelo Rocchinotti
Publiziert: 19.03.2026, 12:06
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Maple Leaf
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Re: Pressemeldungen
SCB: Eine miese Saison und ein Führungsproblem beim SC Bern
Meinung
Das grosse Scheitern
Der SCB verpasst das Playoff – und das ist kein Zufall. Die Probleme sind nicht nur sportlicher Natur: Sie sind das Resultat eines jahrelangen Zickzackkurses von ganz oben.
Kommentar von Angelo Rocchinotti
Publiziert: 19.03.2026, 12:06
Torhüter Sandro Zurkirchen (Nr. 33) und enttäuschte SC Bern Spieler nach der Niederlage gegen SC Rapperswil-Jona in der National League.
SCB-Torhüter Sandro Zurkirchen (33) und seine Mitspieler verpassen zum dritten Mal seit dem letzten Meistertitel 2019 das Playoff.
Der SC Bern scheitert im Play-in kläglich – ausgerechnet an den Lakers und Johan Lundskog. Jenem Trainer, den Bern vor dreieinhalb Jahren feuerte und dessen internes «Potenzial-Assessment» pikanterweise an die Öffentlichkeit gelangte. Vor der Saison hatte die Clubführung fürs Playoff eine «deutliche Steigerung» gefordert. Nun steht der SCB zum dritten Mal seit dem letzten Meistertitel 2019 nicht einmal in den Top 8. Es passt ins triste Bild dieser Saison. Immer wenn man glaubte, das Team sei auf Kurs, folgte der nächste Rückschlag.
Vor der Olympiapause gewann Bern sieben von zehn Partien, danach nur noch zwei von zehn. Sechsmal blieb der SCB vor eigenem Anhang ohne Tor. Selbst das Dauerschlusslicht Ajoie verliess die Postfinance-Arena als Sieger. Für den SCB ist das gefährlich. Der Club ist existenziell von seinen Gastronomie-Einnahmen abhängig. Die Fans Woche für Woche in die kalte, aus der Zeit gefallene Arena zu locken und sie zum Kauf einer Saisonkarte zu bewegen, wird allein mit dem Versprechen auf «Besserung» nicht mehr gelingen. Die Geduld in Bern ist erschöpft.
Nach der Niederlage in Rapperswil-Jona gefragt, ob er rückblickend etwas anders machen würde, antwortete Sportdirektor Martin Plüss: «Aus den Emotionen heraus würde ich vieles aufzählen. Doch wenn wir gewonnen hätten, wäre alles richtig gewesen.» Darin liegt die Krux. Ein Einzug ins Playoff hätte die tiefgreifenden Probleme nur kaschiert, alle hätten sich auf die Schulter geklopft. Es war eine miese Saison. Punkt.
Der Ärger der SCB-Fans ist verständlich
Natürlich liesse sich argumentieren, der Umbruch brauche Zeit, die Konkurrenz sei finanzstärker geworden, die Pandemiefolgen wirkten nach. Doch diese Argumente gelten für fast alle Clubs. Der SCB ist keinen Schritt weitergekommen. Dass er auf der Stelle tritt, ist angesichts der ständigen Rochaden kein Wunder. Das Gezeigte auf dem Eis ist ein Spiegelbild des strategischen Zickzackkurses der letzten Jahre.
Die Probleme beginnen ganz oben. Wie will ein Club Talente oder ambitionierte Spieler gewinnen, wenn nirgends Kontinuität herrscht? Wenn Trainer verpflichtet werden, um wieder entlassen zu werden, im Büro ein Kommen und Gehen wie in einem Taubenschlag herrscht und der Sportchef, der Leiter National League oder wie auch immer die Position heissen mag, jährlich ersetzt wird?
«Hie äh neui Steu, da äh neui Steu . . . Wüsset dir säuber überhoupt no, wär für was zueständig isch?» Dieses Banner befestigten Fans nach der jüngsten Umstrukturierung vor der Postfinance-Arena. Der Ärger ist verständlich. Es schien, als bereite der SCB eher einen Börsengang vor als eine Eishockeysaison.
Der SCB stolpert über alte Fehler
Martin Plüss muss sich Kritik gefallen lassen. Der langjährige Captain ist ein cleverer Kopf mit guten Ideen. Doch er analysiert und hinterfragt zu viel, zögert bei Entscheidungen. Der Umgang mit Christof von Burg, der nicht einmal Swiss-League-Playoffs spielen konnte, und die Situation allgemein mit vier Torhütern waren fragwürdig. Und er wiederholte die Fehler der Ära Kari Jalonen.
Plüss verlängerte im Sommer 2024 vorzeitig und ohne Not mit Jussi Tapola. Nach nur neun Spielen in der neuen Saison folgte dessen Entlassung. Erneut richtete der Club alles auf den Trainer aus, erfüllte dessen Wünsche, gab Topspieler ab und stand dann vor einem Scherbenhaufen. Plüss hätte es besser wissen müssen.
Der SCB hat noch immer keinen Trainer für die nächste Saison und hält Kandidaten seit Monaten hin – wohl in der Hoffnung, etwas «Besseres» zu finden. Was fehlt, ist eine klare Linie. Seit Jahren baut der Club um, reorganisiert und denkt neu – ohne dass etwas stabiler wird. Was Bern braucht, ist Kontinuität statt Zirkus. Eine Strategie. Und Ruhe, um vorwärtszukommen.
Nun endet die Ära von Marc Lüthi. Just an jenem Ort, an dem er einst nach einer Niederlage die Mannschaft zum mitternächtlichen Straftraining aufbot. Der CEO hätte ein glanzvolleres Ende verdient – auch wenn er bei seinen Personalentscheidungen zuletzt kein glückliches Händchen hatte. Doch die Probleme, die den SCB plagen, reichen tiefer. Sie werden auch seinen Nachfolger beschäftigen.
Meinung
Das grosse Scheitern
Der SCB verpasst das Playoff – und das ist kein Zufall. Die Probleme sind nicht nur sportlicher Natur: Sie sind das Resultat eines jahrelangen Zickzackkurses von ganz oben.
Kommentar von Angelo Rocchinotti
Publiziert: 19.03.2026, 12:06
Torhüter Sandro Zurkirchen (Nr. 33) und enttäuschte SC Bern Spieler nach der Niederlage gegen SC Rapperswil-Jona in der National League.
SCB-Torhüter Sandro Zurkirchen (33) und seine Mitspieler verpassen zum dritten Mal seit dem letzten Meistertitel 2019 das Playoff.
Der SC Bern scheitert im Play-in kläglich – ausgerechnet an den Lakers und Johan Lundskog. Jenem Trainer, den Bern vor dreieinhalb Jahren feuerte und dessen internes «Potenzial-Assessment» pikanterweise an die Öffentlichkeit gelangte. Vor der Saison hatte die Clubführung fürs Playoff eine «deutliche Steigerung» gefordert. Nun steht der SCB zum dritten Mal seit dem letzten Meistertitel 2019 nicht einmal in den Top 8. Es passt ins triste Bild dieser Saison. Immer wenn man glaubte, das Team sei auf Kurs, folgte der nächste Rückschlag.
Vor der Olympiapause gewann Bern sieben von zehn Partien, danach nur noch zwei von zehn. Sechsmal blieb der SCB vor eigenem Anhang ohne Tor. Selbst das Dauerschlusslicht Ajoie verliess die Postfinance-Arena als Sieger. Für den SCB ist das gefährlich. Der Club ist existenziell von seinen Gastronomie-Einnahmen abhängig. Die Fans Woche für Woche in die kalte, aus der Zeit gefallene Arena zu locken und sie zum Kauf einer Saisonkarte zu bewegen, wird allein mit dem Versprechen auf «Besserung» nicht mehr gelingen. Die Geduld in Bern ist erschöpft.
Nach der Niederlage in Rapperswil-Jona gefragt, ob er rückblickend etwas anders machen würde, antwortete Sportdirektor Martin Plüss: «Aus den Emotionen heraus würde ich vieles aufzählen. Doch wenn wir gewonnen hätten, wäre alles richtig gewesen.» Darin liegt die Krux. Ein Einzug ins Playoff hätte die tiefgreifenden Probleme nur kaschiert, alle hätten sich auf die Schulter geklopft. Es war eine miese Saison. Punkt.
Der Ärger der SCB-Fans ist verständlich
Natürlich liesse sich argumentieren, der Umbruch brauche Zeit, die Konkurrenz sei finanzstärker geworden, die Pandemiefolgen wirkten nach. Doch diese Argumente gelten für fast alle Clubs. Der SCB ist keinen Schritt weitergekommen. Dass er auf der Stelle tritt, ist angesichts der ständigen Rochaden kein Wunder. Das Gezeigte auf dem Eis ist ein Spiegelbild des strategischen Zickzackkurses der letzten Jahre.
Die Probleme beginnen ganz oben. Wie will ein Club Talente oder ambitionierte Spieler gewinnen, wenn nirgends Kontinuität herrscht? Wenn Trainer verpflichtet werden, um wieder entlassen zu werden, im Büro ein Kommen und Gehen wie in einem Taubenschlag herrscht und der Sportchef, der Leiter National League oder wie auch immer die Position heissen mag, jährlich ersetzt wird?
«Hie äh neui Steu, da äh neui Steu . . . Wüsset dir säuber überhoupt no, wär für was zueständig isch?» Dieses Banner befestigten Fans nach der jüngsten Umstrukturierung vor der Postfinance-Arena. Der Ärger ist verständlich. Es schien, als bereite der SCB eher einen Börsengang vor als eine Eishockeysaison.
Der SCB stolpert über alte Fehler
Martin Plüss muss sich Kritik gefallen lassen. Der langjährige Captain ist ein cleverer Kopf mit guten Ideen. Doch er analysiert und hinterfragt zu viel, zögert bei Entscheidungen. Der Umgang mit Christof von Burg, der nicht einmal Swiss-League-Playoffs spielen konnte, und die Situation allgemein mit vier Torhütern waren fragwürdig. Und er wiederholte die Fehler der Ära Kari Jalonen.
Plüss verlängerte im Sommer 2024 vorzeitig und ohne Not mit Jussi Tapola. Nach nur neun Spielen in der neuen Saison folgte dessen Entlassung. Erneut richtete der Club alles auf den Trainer aus, erfüllte dessen Wünsche, gab Topspieler ab und stand dann vor einem Scherbenhaufen. Plüss hätte es besser wissen müssen.
Der SCB hat noch immer keinen Trainer für die nächste Saison und hält Kandidaten seit Monaten hin – wohl in der Hoffnung, etwas «Besseres» zu finden. Was fehlt, ist eine klare Linie. Seit Jahren baut der Club um, reorganisiert und denkt neu – ohne dass etwas stabiler wird. Was Bern braucht, ist Kontinuität statt Zirkus. Eine Strategie. Und Ruhe, um vorwärtszukommen.
Nun endet die Ära von Marc Lüthi. Just an jenem Ort, an dem er einst nach einer Niederlage die Mannschaft zum mitternächtlichen Straftraining aufbot. Der CEO hätte ein glanzvolleres Ende verdient – auch wenn er bei seinen Personalentscheidungen zuletzt kein glückliches Händchen hatte. Doch die Probleme, die den SCB plagen, reichen tiefer. Sie werden auch seinen Nachfolger beschäftigen.
Re: Pressemeldungen
Danke für das "Reinstellen" - wie vermutet kommt auch die BZ nicht zu einer anderen Erkenntnis als derjenigen, die sich aus dem offensichtlichen ergibt.