@Delinquent
„Housecleaning oben und Alles wird gut“….
So einfach ist es leider nicht. Neben va vielen, vielen Nötlis
(woher?) ist va gutes, seriöses & unaufgeregtes Schaffen über ein-zwei Saisons angesagt, um das Vertrauen der besten Spieler sbam wieder zum SCB zu kommen, zu erlangen. Housecleaning ist da eher zweitrangig…
Neuer Trainer SCB 2026/27
Re: Neuer Trainer SCB 2026/27
Veteran hat geschrieben:
> @Delinquent
> „Housecleaning oben und Alles wird gut“….
> So einfach ist es leider nicht. Neben va vielen, vielen Nötlis
> (woher?) ist va gutes, seriöses & unaufgeregtes Schaffen über ein-zwei
> Saisons angesagt, um das Vertrauen der besten Spieler sbam wieder zum SCB
> zu kommen, zu erlangen. Housecleaning ist da eher zweitrangig…
So ist es, auch wenn die Ungeduld bzw. der Märchenglaube an ebenso simple wie schnelle Lösungen verständlich ist. Da die Voraussetzungen für die neue Saison nicht schlecht sind, besteht die Hoffnung, dass es zumindest besser als in der vergangenen Saison laufen wird. Die nötige Qualitätsverbesserung erreicht man jedoch nur in kleinen Schritten. Aber bereits der Zuzug von Rohrbach und Barandun erhöht die Wahrscheinlichkeit dafür, dass einem ein "Fast-Totalausfall" wie der von Baumgartner weniger hart treffen wird. Hätte man das Gros der Spiele mit 3 oder 4 Toren Unterschied verloren, würde es anders aussehen. Aber der SCB verlor das Gros der Spiele knapp, ebenso wie er beim Höhenflug in der Saison vorher viele Spiele knapp für sich entscheiden konnte.
Was man mit Fleiss, Organisation und taktischem Geschick des Coaches erreichen konnte, hatte man erreicht. Defensiv befand sich der SCB in den Top 4 der Tabelle. Fehlen tat es dort, wo eine minimale Breite an Skills gefragt sind, nämlich in der Offensive. Da ist man auch weiterhin nicht üppig ausgestattet, aber eben ein wenig besser als vorher. Und wenn auf dem Eis nicht gerade alles schief läuft, sollten die Überlebenschancen für den neuen Coach besser aussehen, als es bei seinen Vorgängern der Fall gewesen ist.
Womit dann auch an einem wesentlichen Schwachpunkt der letzten Jahre gearbeitet werden kann, nämlich an der Kontinuität im sportlichen Beriech, d.h. auf den Positionen des Coaches und des Sportchefs. Nur damit bringt man das Argument weg, man könne nicht zum SCB wechseln, weil man nicht wisse, wer die nächsten 10 Jahre Trainer sei.
> @Delinquent
> „Housecleaning oben und Alles wird gut“….
> So einfach ist es leider nicht. Neben va vielen, vielen Nötlis
> (woher?) ist va gutes, seriöses & unaufgeregtes Schaffen über ein-zwei
> Saisons angesagt, um das Vertrauen der besten Spieler sbam wieder zum SCB
> zu kommen, zu erlangen. Housecleaning ist da eher zweitrangig…
So ist es, auch wenn die Ungeduld bzw. der Märchenglaube an ebenso simple wie schnelle Lösungen verständlich ist. Da die Voraussetzungen für die neue Saison nicht schlecht sind, besteht die Hoffnung, dass es zumindest besser als in der vergangenen Saison laufen wird. Die nötige Qualitätsverbesserung erreicht man jedoch nur in kleinen Schritten. Aber bereits der Zuzug von Rohrbach und Barandun erhöht die Wahrscheinlichkeit dafür, dass einem ein "Fast-Totalausfall" wie der von Baumgartner weniger hart treffen wird. Hätte man das Gros der Spiele mit 3 oder 4 Toren Unterschied verloren, würde es anders aussehen. Aber der SCB verlor das Gros der Spiele knapp, ebenso wie er beim Höhenflug in der Saison vorher viele Spiele knapp für sich entscheiden konnte.
Was man mit Fleiss, Organisation und taktischem Geschick des Coaches erreichen konnte, hatte man erreicht. Defensiv befand sich der SCB in den Top 4 der Tabelle. Fehlen tat es dort, wo eine minimale Breite an Skills gefragt sind, nämlich in der Offensive. Da ist man auch weiterhin nicht üppig ausgestattet, aber eben ein wenig besser als vorher. Und wenn auf dem Eis nicht gerade alles schief läuft, sollten die Überlebenschancen für den neuen Coach besser aussehen, als es bei seinen Vorgängern der Fall gewesen ist.
Womit dann auch an einem wesentlichen Schwachpunkt der letzten Jahre gearbeitet werden kann, nämlich an der Kontinuität im sportlichen Beriech, d.h. auf den Positionen des Coaches und des Sportchefs. Nur damit bringt man das Argument weg, man könne nicht zum SCB wechseln, weil man nicht wisse, wer die nächsten 10 Jahre Trainer sei.
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Delinquent
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Re: Neuer Trainer SCB 2026/27
Veteran hat geschrieben:
> @Delinquent
> „Housecleaning oben und Alles wird gut“….
> So einfach ist es leider nicht. Neben va vielen, vielen Nötlis
> (woher?) ist va gutes, seriöses & unaufgeregtes Schaffen über ein-zwei
> Saisons angesagt, um das Vertrauen der besten Spieler sbam wieder zum SCB
> zu kommen, zu erlangen. Housecleaning ist da eher zweitrangig…
Nein nein, das meine ich nicht - aber Plüss und Co. haben in den letzten Jahren schon zu viel kaputt gemacht - insbesondere jetzt mit Unit und Vermin. Diese Hire-and-Fire Mentalität ist einfach Gift - keiner tut sich den SCB nun noch an nach diesen Vorfällen. Spieler sprechen ja auch untereinander - und Plüss hat da einen miserablen Ruf.
Schaut mal wo der Erfolgt sitzt... Zürich, Davos oder lange auch Zug. Die haben alle etwas gemeinsam, nämlich Kontinuität. Eine Philosophie die durchgezogen wird - das fehlt Bern zu 100%. Kaum läuft es nicht und die Fans laut maulen (obwohl dies immer eine kleine, laute Minderheit ist), wird schon was gemacht. Was haben sie den verbessert in den letzten 3 Jahren unter Plüss? Junioren dümpeln unten rum, kein Top Transfer eines Schweizer Spielers (Rohrbach ist noch nicht Top), falsche Trainer Wahl, Goalie Ghetto, teure Vertragsauflösungen, 3 (Unter)Sportchefs und und und.
Sag mir wie ich so zuversichtlich sein soll? Man macht ein paar Bauernopfer (Unti, Vermin, Aktell), holt Kanadier und einen Kanadischen Trainer weil der SCB anscheinend nur damit erfolgreich sein kann (welch Witz). Wenn du dann auch noch von einem Sponsor Aussagen des SCB CEOs mitbekommst, von denen einem schlecht wird, dann bin ich leider pessimistisch. Anstatt Demut und Sportliche Kompetenz ist die Arroganz und Inkompetenz (Sportlich) eingezogen.
> @Delinquent
> „Housecleaning oben und Alles wird gut“….
> So einfach ist es leider nicht. Neben va vielen, vielen Nötlis
> (woher?) ist va gutes, seriöses & unaufgeregtes Schaffen über ein-zwei
> Saisons angesagt, um das Vertrauen der besten Spieler sbam wieder zum SCB
> zu kommen, zu erlangen. Housecleaning ist da eher zweitrangig…
Nein nein, das meine ich nicht - aber Plüss und Co. haben in den letzten Jahren schon zu viel kaputt gemacht - insbesondere jetzt mit Unit und Vermin. Diese Hire-and-Fire Mentalität ist einfach Gift - keiner tut sich den SCB nun noch an nach diesen Vorfällen. Spieler sprechen ja auch untereinander - und Plüss hat da einen miserablen Ruf.
Schaut mal wo der Erfolgt sitzt... Zürich, Davos oder lange auch Zug. Die haben alle etwas gemeinsam, nämlich Kontinuität. Eine Philosophie die durchgezogen wird - das fehlt Bern zu 100%. Kaum läuft es nicht und die Fans laut maulen (obwohl dies immer eine kleine, laute Minderheit ist), wird schon was gemacht. Was haben sie den verbessert in den letzten 3 Jahren unter Plüss? Junioren dümpeln unten rum, kein Top Transfer eines Schweizer Spielers (Rohrbach ist noch nicht Top), falsche Trainer Wahl, Goalie Ghetto, teure Vertragsauflösungen, 3 (Unter)Sportchefs und und und.
Sag mir wie ich so zuversichtlich sein soll? Man macht ein paar Bauernopfer (Unti, Vermin, Aktell), holt Kanadier und einen Kanadischen Trainer weil der SCB anscheinend nur damit erfolgreich sein kann (welch Witz). Wenn du dann auch noch von einem Sponsor Aussagen des SCB CEOs mitbekommst, von denen einem schlecht wird, dann bin ich leider pessimistisch. Anstatt Demut und Sportliche Kompetenz ist die Arroganz und Inkompetenz (Sportlich) eingezogen.
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Tristanimator
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Re: Neuer Trainer SCB 2026/27
Was für eine aussage meinst du? Und vom welchem CEO sprichst du?
Re: Neuer Trainer SCB 2026/27
@Delinquent -> Du scheinst mir aber über sehr viel Insiderwissen zu verfügen...
Schon mal überlegt, dass auch Sven Leuenberger erst in der Dritten Saison erfolgreich war. Auch hatte er besser Grundvoraussetzungen als Plüss. Nein mir ist Martin Plüss aufgrund seinem introvertierten Auftreten auch nicht sympathisch. Aber welcher Sportchef muss das schon sein?
Schon mal überlegt, warum gerade mit Untersander und Vermin nicht mehr geplant wird? Was waren ihre Rolle in der Kabine? Haben sie das Team geführt als sie gebraucht wurden? Oder waren sie die Miesepeter, als es um die Absetzung von Tappola ging? Waren sie für die Jungen Spieler Vorbilder oder alte Säcke, welche nur dank ihrer Vergangenheit bevorzug behandelt wurden? Alles Fakten, welche wir nicht kennen und auch nie erfahren werden. Für mich sind das definitiv keine Bauernopfer. Und was genau soll das mit Hire-and-Fire Mentalität zu tun?
Wo genau Sitzt der Erfolg in Zürich und Zug? Beide haben diese Saison den Trainer entlassen... Davos wurde das letzte mal 2015 Schweizermeister, obwohl sie in den letzten paar Jahren definitiv mehr in das Kader investiert hat als der SCB. Dito bei Lausanne...
Auch ich bin nicht zufrieden mit dem SCB der letzten Jahre, was nicht funktioniert hat wurde zu genüge diskutiert und im nachhinein weiss man immer alles besser.
Fakt ist jedoch, mit Serge Aubin kommt ein Trainer, welcher sich von den bisherigen abheben kann. Auf den Ausländerpositionen ist man mit den Zuzügen von Mitchell und Milano besser besetzt. Bemström wird die ganze Vorbereitung mitmachen, Aaltonen kann unmöglich noch einmal so schlecht spielen. Auf der Verteidigerposition sind aktuell auf 4 von 9 Positionen Eigengewächse aufgeführt. Im Sturm sind 8 Eigengewächse von 20 Spielern. Ja es werden sicher noch in der SL landen. Für mich stimmt der Mix, nicht nur aufgrund der Herkunft. Es gibt echte Leader, Ergänzungsspieler und Junge, welche einen Schritt weiter kommen können. Einzig auf der Torhüterposition habe ich noch ein Fragezeichen, da Reideborn noch nicht offiziell verabschiedet wurde. Ich kann aber ganz gut mit von Burg und Zurkirchen leben.
Ja, ich sehe ganz klar wieder Licht am Ende vom Tunnel und freue mich auf die neue Saison!
Und hier noch ein Klugscheisser: Sonny Milano ist kein Kanadier:-)
Schon mal überlegt, dass auch Sven Leuenberger erst in der Dritten Saison erfolgreich war. Auch hatte er besser Grundvoraussetzungen als Plüss. Nein mir ist Martin Plüss aufgrund seinem introvertierten Auftreten auch nicht sympathisch. Aber welcher Sportchef muss das schon sein?
Schon mal überlegt, warum gerade mit Untersander und Vermin nicht mehr geplant wird? Was waren ihre Rolle in der Kabine? Haben sie das Team geführt als sie gebraucht wurden? Oder waren sie die Miesepeter, als es um die Absetzung von Tappola ging? Waren sie für die Jungen Spieler Vorbilder oder alte Säcke, welche nur dank ihrer Vergangenheit bevorzug behandelt wurden? Alles Fakten, welche wir nicht kennen und auch nie erfahren werden. Für mich sind das definitiv keine Bauernopfer. Und was genau soll das mit Hire-and-Fire Mentalität zu tun?
Wo genau Sitzt der Erfolg in Zürich und Zug? Beide haben diese Saison den Trainer entlassen... Davos wurde das letzte mal 2015 Schweizermeister, obwohl sie in den letzten paar Jahren definitiv mehr in das Kader investiert hat als der SCB. Dito bei Lausanne...
Auch ich bin nicht zufrieden mit dem SCB der letzten Jahre, was nicht funktioniert hat wurde zu genüge diskutiert und im nachhinein weiss man immer alles besser.
Fakt ist jedoch, mit Serge Aubin kommt ein Trainer, welcher sich von den bisherigen abheben kann. Auf den Ausländerpositionen ist man mit den Zuzügen von Mitchell und Milano besser besetzt. Bemström wird die ganze Vorbereitung mitmachen, Aaltonen kann unmöglich noch einmal so schlecht spielen. Auf der Verteidigerposition sind aktuell auf 4 von 9 Positionen Eigengewächse aufgeführt. Im Sturm sind 8 Eigengewächse von 20 Spielern. Ja es werden sicher noch in der SL landen. Für mich stimmt der Mix, nicht nur aufgrund der Herkunft. Es gibt echte Leader, Ergänzungsspieler und Junge, welche einen Schritt weiter kommen können. Einzig auf der Torhüterposition habe ich noch ein Fragezeichen, da Reideborn noch nicht offiziell verabschiedet wurde. Ich kann aber ganz gut mit von Burg und Zurkirchen leben.
Ja, ich sehe ganz klar wieder Licht am Ende vom Tunnel und freue mich auf die neue Saison!
Und hier noch ein Klugscheisser: Sonny Milano ist kein Kanadier:-)
Re: Neuer Trainer SCB 2026/27
@ducay: Sehr treffend zusammengefasst.
Bei den Ausländern wäre der nahtlose Ersatz eines Scorers und Passeurs wie Czarnik ein Glücksfall gewesen, der nicht eingetroffen ist. Dass Czarnik gegangen ist, hatte weniger mit dem Sportchef in Bern zu tun, sondern damit, dass Czarnik-Kollege Ward in Lausanne Trainer ist, und die Lausanner wahrscheinlich noch einen kräftigen Batzen oben auf das SCB-Salär draufgelegt haben, damit Czarnik sich nicht noch in Diskussionen in Bern verwickeln lässt.
Und bei der Verbreiterung des mageren Mittelbaus kann bzw. konnte Plüss nicht wahnsinnig wählerisch sein - die absoluten Top-Cracks wollten aus bekannten Gründen nicht nach Bern. Und Spieler wie Scherwey, Müller, Vermin, Marchon etc. spielen nun mal nicht einer Güteklasse, um ein wackelndes Team aus dem Sumpf zu reissen. Sie können zwar eine Rolle spielen, aber nicht regelmässig scoren. Wobei noch zu ergänzen wäre, dass Scherwey offenbar längere Zeit ziemlich angeschlagen spielte, und Vermin eine Saison einzog, die nicht einmal die Hälfte seines Gehalts wert gewesen ist.
Der Nachwuchs hat sich gut eingeführt, der eine oder andere vollführte in seiner 2en oder 3en Saison allerdings einen saisonlangen Taucher, was die Leistung anbelangt, beispielsweise T. Schild, und - schon nicht mehr wirklich ein "Jungspund" - Ritzmann. Dass beide mehr könnten, hatte man in der vorherigen Spielzeit gesehen. Gewisse Strategen müssen sich aber beim beliebten Spiel "alles rausschmeissen und mit Nachwuchsleuten ersetzen" an den Gedanken gewöhnen, dass vom Nachwuchs nicht schon fast prinzipiell "bessere" Spieler kommen.
Bei den Ausländern wäre der nahtlose Ersatz eines Scorers und Passeurs wie Czarnik ein Glücksfall gewesen, der nicht eingetroffen ist. Dass Czarnik gegangen ist, hatte weniger mit dem Sportchef in Bern zu tun, sondern damit, dass Czarnik-Kollege Ward in Lausanne Trainer ist, und die Lausanner wahrscheinlich noch einen kräftigen Batzen oben auf das SCB-Salär draufgelegt haben, damit Czarnik sich nicht noch in Diskussionen in Bern verwickeln lässt.
Und bei der Verbreiterung des mageren Mittelbaus kann bzw. konnte Plüss nicht wahnsinnig wählerisch sein - die absoluten Top-Cracks wollten aus bekannten Gründen nicht nach Bern. Und Spieler wie Scherwey, Müller, Vermin, Marchon etc. spielen nun mal nicht einer Güteklasse, um ein wackelndes Team aus dem Sumpf zu reissen. Sie können zwar eine Rolle spielen, aber nicht regelmässig scoren. Wobei noch zu ergänzen wäre, dass Scherwey offenbar längere Zeit ziemlich angeschlagen spielte, und Vermin eine Saison einzog, die nicht einmal die Hälfte seines Gehalts wert gewesen ist.
Der Nachwuchs hat sich gut eingeführt, der eine oder andere vollführte in seiner 2en oder 3en Saison allerdings einen saisonlangen Taucher, was die Leistung anbelangt, beispielsweise T. Schild, und - schon nicht mehr wirklich ein "Jungspund" - Ritzmann. Dass beide mehr könnten, hatte man in der vorherigen Spielzeit gesehen. Gewisse Strategen müssen sich aber beim beliebten Spiel "alles rausschmeissen und mit Nachwuchsleuten ersetzen" an den Gedanken gewöhnen, dass vom Nachwuchs nicht schon fast prinzipiell "bessere" Spieler kommen.
Re: Neuer Trainer SCB 2026/27
Talisker hat geschrieben:
> @ducay: Sehr treffend zusammengefasst.
>
> Bei den Ausländern wäre der nahtlose Ersatz eines Scorers und Passeurs wie
> Czarnik ein Glücksfall gewesen, der nicht eingetroffen ist. Dass Czarnik
> gegangen ist, hatte weniger mit dem Sportchef in Bern zu tun, sondern
> damit, dass Czarnik-Kollege Ward in Lausanne Trainer ist, und die Lausanner
> wahrscheinlich noch einen kräftigen Batzen oben auf das SCB-Salär
> draufgelegt haben, damit Czarnik sich nicht noch in Diskussionen in Bern
> verwickeln lässt.
>
> Und bei der Verbreiterung des mageren Mittelbaus kann bzw. konnte Plüss
> nicht wahnsinnig wählerisch sein - die absoluten Top-Cracks wollten aus
> bekannten Gründen nicht nach Bern. Und Spieler wie Scherwey, Müller,
> Vermin, Marchon etc. spielen nun mal nicht einer Güteklasse, um ein
> wackelndes Team aus dem Sumpf zu reissen. Sie können zwar eine Rolle
> spielen, aber nicht regelmässig scoren. Wobei noch zu ergänzen wäre, dass
> Scherwey offenbar längere Zeit ziemlich angeschlagen spielte, und Vermin
> eine Saison einzog, die nicht einmal die Hälfte seines Gehalts wert gewesen
> ist.
>
> Der Nachwuchs hat sich gut eingeführt, der eine oder andere vollführte in
> seiner 2en oder 3en Saison allerdings einen saisonlangen Taucher, was die
> Leistung anbelangt, beispielsweise T. Schild, und - schon nicht mehr
> wirklich ein "Jungspund" - Ritzmann. Dass beide mehr könnten,
> hatte man in der vorherigen Spielzeit gesehen. Gewisse Strategen müssen
> sich aber beim beliebten Spiel "alles rausschmeissen und mit
> Nachwuchsleuten ersetzen" an den Gedanken gewöhnen, dass vom Nachwuchs
> nicht schon fast prinzipiell "bessere" Spieler kommen.
Beim Nachwuchs waren deutlich kleinere Rollen und weniger Eiszeit unter Ehlers sicherlich auch nicht förderlich!
In der Schweiz gibt es nur wenige Talente, die bereits mit 20 Jahren eine grosse Rolle in einem NLA einnehmen können. Ich denke bei uns an einen Alain Graf!
Unsere besten Junioren (ganze Schweiz) spielen in Schweden oder Nordamerika und fehlen hier! Und ja es gibt auch ehemalige SCB-Junioren, die in Schweden oder Nordamerika spielen!
> @ducay: Sehr treffend zusammengefasst.
>
> Bei den Ausländern wäre der nahtlose Ersatz eines Scorers und Passeurs wie
> Czarnik ein Glücksfall gewesen, der nicht eingetroffen ist. Dass Czarnik
> gegangen ist, hatte weniger mit dem Sportchef in Bern zu tun, sondern
> damit, dass Czarnik-Kollege Ward in Lausanne Trainer ist, und die Lausanner
> wahrscheinlich noch einen kräftigen Batzen oben auf das SCB-Salär
> draufgelegt haben, damit Czarnik sich nicht noch in Diskussionen in Bern
> verwickeln lässt.
>
> Und bei der Verbreiterung des mageren Mittelbaus kann bzw. konnte Plüss
> nicht wahnsinnig wählerisch sein - die absoluten Top-Cracks wollten aus
> bekannten Gründen nicht nach Bern. Und Spieler wie Scherwey, Müller,
> Vermin, Marchon etc. spielen nun mal nicht einer Güteklasse, um ein
> wackelndes Team aus dem Sumpf zu reissen. Sie können zwar eine Rolle
> spielen, aber nicht regelmässig scoren. Wobei noch zu ergänzen wäre, dass
> Scherwey offenbar längere Zeit ziemlich angeschlagen spielte, und Vermin
> eine Saison einzog, die nicht einmal die Hälfte seines Gehalts wert gewesen
> ist.
>
> Der Nachwuchs hat sich gut eingeführt, der eine oder andere vollführte in
> seiner 2en oder 3en Saison allerdings einen saisonlangen Taucher, was die
> Leistung anbelangt, beispielsweise T. Schild, und - schon nicht mehr
> wirklich ein "Jungspund" - Ritzmann. Dass beide mehr könnten,
> hatte man in der vorherigen Spielzeit gesehen. Gewisse Strategen müssen
> sich aber beim beliebten Spiel "alles rausschmeissen und mit
> Nachwuchsleuten ersetzen" an den Gedanken gewöhnen, dass vom Nachwuchs
> nicht schon fast prinzipiell "bessere" Spieler kommen.
Beim Nachwuchs waren deutlich kleinere Rollen und weniger Eiszeit unter Ehlers sicherlich auch nicht förderlich!
In der Schweiz gibt es nur wenige Talente, die bereits mit 20 Jahren eine grosse Rolle in einem NLA einnehmen können. Ich denke bei uns an einen Alain Graf!
Unsere besten Junioren (ganze Schweiz) spielen in Schweden oder Nordamerika und fehlen hier! Und ja es gibt auch ehemalige SCB-Junioren, die in Schweden oder Nordamerika spielen!