Pressemeldungen
Re: Pressemeldungen
https://www.nzz.ch/sport/eishockey/im-sc-bern-kommt-es-zu-einem-radikalen-umbruch-der-klub-trennt-sich-offenbar-von-drei-spielern-vorzeitig-ld.1932915
Re: Pressemeldungen
https://sport.ch/sc-bern/1602107/der-scb-trennt-sich-angeblich-von-captain-untersander-und-zwei-weiteren-spielern
Mit Gehaltsangaben!
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Re: Pressemeldungen
Mit der Bezeichnung von "Schuldigen" ist es nicht getan, selbst wenn man die Überlegung nachvollziehen kann, dass diese Gehälter durch die Auftritte schon länger nicht mehr zu rechtfertigen sind. Bei dem genannten Gehalt ist Untersander, selbst mit mildernden Umständen, nicht mehr haltbar. Und diese mildernden Umständen wären, dass er - mit etwas weniger Eiszeit und Lohn - vermutlich eine bessere Falle machen würde. Aber die kolportierten 600'000.- wären höchstens für einen Unti zu seinen besten Zeiten zu rechtfertigen. Bei Vermin erübrigen sich Erklärungen, da hat weder die Umfunktionierung zum Verteidiger etwas gebracht, noch dass Ehlers ihn wieder in den Sturm beorderte, weil er sich noch schwach an einen ehedem bedeutend stärker auftretenden Vermin erinnerte.
Aber eben, das freigewordene Budget müsste dann auch noch in Spieler investiert werden, die mehr liefern können als die Abgänge.
Aber eben, das freigewordene Budget müsste dann auch noch in Spieler investiert werden, die mehr liefern können als die Abgänge.
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Maple Leaf
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Re: Pressemeldungen
Der Bund:
SCB: Müssen Ramon Untersander und zwei weitere Spieler gehen?
Abo Rumoren in Bern
Müssen gleich drei SCB-Spieler trotz Vertrag den Club verlassen?
Gemäss Medienberichten plant der SC Bern nächste Saison ohne mehrere prominente Spieler.
Publiziert: 08.04.2026, 23:36
Ramon Untersander und Joel Vermin (SC Bern, #86) blicken enttäuscht nach der National-League-Niederlage gegen den EV Zug.
Enttäuschte Berner: Ramon Untersander (links) und Joël Vermin nach einer weiteren Niederlage des SCB, vorne ist Romain Loeffel zu sehen.
Foto: Mike Wiss (Freshfocus)
Der SC Bern hat eine enttäuschende Saison hinter sich. Er verpasste nach der Niederlage in Play-In-Runde 2 gegen die Rapperswil-Jona Lakers das Playoff. Sportchef Martin Plüss kündigte eine Analyse des schwachen Abschneidens inklusive Korrekturen an. Glaubt man der « NZZ», fällt diese heftig aus.
So sollen folgende drei Spieler den Club verlassen müssen: die Verteidiger Ramon Untersander und Hardy Häman Aktell, sowie Stürmer Joël Vermin, der ebenfalls schon als Abwehrspieler aufgelaufen ist.
SCB-Verträge laufen weiter
Alle drei haben weiter laufende Verträge: Der Schwede Häman Aktell sowie Vermin wären noch bis 2027 an den SCB gebunden. Speziell ist der Fall Untersanders: Die Zusammenarbeit mit seinem Captain hat der SCB erst unlängst um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
Der 35-Jährige folgte 2024 als Captain auf Simon Moser, der dieses Amt zuvor sieben Saisons ausgeübt hatte. Untersander stiess 2015 zum SCB und feierte drei Meistertitel in Bern.
Häman Aktell hat eine Saison mit fast beispiellosem Auf und Ab hinter sich. Der Schwede schwankte selbst innerhalb einzelner Spiele zwischen (offensiver) Klasse und (defensivem) Harakiri.
Vermin schliesslich kehrte 2022 zum SCB zurück. Er wurde vom damaligen Berner Trainer Jussi Tapola zum Verteidiger umfunktioniert, dessen Nachfolger Heinz Ehlers machte dann aus ihm wieder einen Stürmer.
Beim SCB gibt es nicht nur diese extreme Baustelle. Den Trainer für 2026/27 hat er nach wie vor nicht kommuniziert, einer der meistgenannten Kandidaten ist der aktuelle Servette-Trainer Ville Peltonen. Der Finne wird die Genfer Ende Saison so oder so verlassen. Das Team bestreitet aktuell den Playoff-Halbfinal gegen Fribourg-Gottéron.
Anfragen an mehrere betroffene SCB-Vertreter blieben vorerst unbeantwortet.
SCB: Müssen Ramon Untersander und zwei weitere Spieler gehen?
Abo Rumoren in Bern
Müssen gleich drei SCB-Spieler trotz Vertrag den Club verlassen?
Gemäss Medienberichten plant der SC Bern nächste Saison ohne mehrere prominente Spieler.
Publiziert: 08.04.2026, 23:36
Ramon Untersander und Joel Vermin (SC Bern, #86) blicken enttäuscht nach der National-League-Niederlage gegen den EV Zug.
Enttäuschte Berner: Ramon Untersander (links) und Joël Vermin nach einer weiteren Niederlage des SCB, vorne ist Romain Loeffel zu sehen.
Foto: Mike Wiss (Freshfocus)
Der SC Bern hat eine enttäuschende Saison hinter sich. Er verpasste nach der Niederlage in Play-In-Runde 2 gegen die Rapperswil-Jona Lakers das Playoff. Sportchef Martin Plüss kündigte eine Analyse des schwachen Abschneidens inklusive Korrekturen an. Glaubt man der « NZZ», fällt diese heftig aus.
So sollen folgende drei Spieler den Club verlassen müssen: die Verteidiger Ramon Untersander und Hardy Häman Aktell, sowie Stürmer Joël Vermin, der ebenfalls schon als Abwehrspieler aufgelaufen ist.
SCB-Verträge laufen weiter
Alle drei haben weiter laufende Verträge: Der Schwede Häman Aktell sowie Vermin wären noch bis 2027 an den SCB gebunden. Speziell ist der Fall Untersanders: Die Zusammenarbeit mit seinem Captain hat der SCB erst unlängst um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
Der 35-Jährige folgte 2024 als Captain auf Simon Moser, der dieses Amt zuvor sieben Saisons ausgeübt hatte. Untersander stiess 2015 zum SCB und feierte drei Meistertitel in Bern.
Häman Aktell hat eine Saison mit fast beispiellosem Auf und Ab hinter sich. Der Schwede schwankte selbst innerhalb einzelner Spiele zwischen (offensiver) Klasse und (defensivem) Harakiri.
Vermin schliesslich kehrte 2022 zum SCB zurück. Er wurde vom damaligen Berner Trainer Jussi Tapola zum Verteidiger umfunktioniert, dessen Nachfolger Heinz Ehlers machte dann aus ihm wieder einen Stürmer.
Beim SCB gibt es nicht nur diese extreme Baustelle. Den Trainer für 2026/27 hat er nach wie vor nicht kommuniziert, einer der meistgenannten Kandidaten ist der aktuelle Servette-Trainer Ville Peltonen. Der Finne wird die Genfer Ende Saison so oder so verlassen. Das Team bestreitet aktuell den Playoff-Halbfinal gegen Fribourg-Gottéron.
Anfragen an mehrere betroffene SCB-Vertreter blieben vorerst unbeantwortet.
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Maple Leaf
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Re: Pressemeldungen
Eismeister Zaugg
Marc Lüthi und der SCB-Eklat: «Sie werkeln an unserer Zukunft …»
Die Trümmer der auf der ganzen Linie gescheiterten Transfer-, Goalie- und Trainer-Politik von Untersportchef Martin Plüss werden beseite geräumt: Ramon Untersander, Joël Vermin und Hardy Häman Aktell werden aus weiterlaufenden Verträgen verabschiedet.
09.04.2026, 05:0609.04.2026, 05:06
Klaus Zaugg
SCB-Manager Marc Lüthi ist im Laufe von mehr als 20 Jahren auch ein kluger Diplomat geworden. Auf eine entsprechende Frage sagt er:
«Ich mische mich nicht mehr ein. Sie werkeln jetzt an unserer Zukunft …»
Am 1. Mai gibt er sein Amt auf und dann tritt Jürg Fuhrer seine Nachfolge an. Immer wieder ist der Chronist gewarnt worden: «Unterschätze den Fuhrer nicht.» Nun rockt der neue SCB-Bürogeneral Jürg Fuhrer und im besten Wortsinn wird an der SCB-Zukunft «gewerkelt». Marc Lüthi mischt sich nicht mehr ein.
Marc Luethi, CEO SCB, gibt seinen Ruecktritt waehrend einer Medienkonferenz des SC Bern bekannt, am Montag, 19. Januar 2026 in der PostFinance Arena in Bern. Der Unternehmer Juerg Fuhrer wird sein Nac ...
Marc Lüthi überlässt die Geschicke beim SCB bereits seinem Nachfolger.Bild: keystone
Sein Nachfolger macht jetzt das, was Marc Lüthi getan hätte, wenn er auch heute noch der wahre und nicht der altersweise Marc Lüthi wäre: Er räumt auf. Im Frühjahr 2008 hat Marc Lüthi Captain Martin Steinegger aus einem laufenden Vertrag nach Biel zurücktransferiert. Der SCB war als Qualifikationssieger im Viertelfinal schmählich gegen Gottéron gescheitert. Zwei Jahre später war der SCB wieder Meister.
Marc Lüthis Nachfolger Jürg Fuhrer schreckt vor vergleichbaren Massnahmen nicht zurück: Captain Ramon Untersander (35) muss gehen. Trotz Vertrag bis 2028. Und mit ihm Joel Vermin (34, Vertrag bis 2027) und Hardy Häman Aktell (30, Vertrag bis 2027). So bestätigen es drei voneinander unabhängige Quellen und so vermeldet es die jeder Gerüchtemacherei abholde, noble NZZ. Wenn man nicht einmal mehr der NZZ trauen kann, wem dann?
Es ist der längst fällige Befreiungsschlag. Er zeichnete sich in den letzten Tagen immer mehr ab. Die Gerüchte wollten nicht verstummen, Martin Plüss versuche ein Tauschgeschäft mit Ambri um Verteidiger Dario Wüthrich nach Bern zu holen. Was er auf Nachfrage natürlich dementiert, in Ambri hingegen ausdrücklich bestätigt worden ist.
Die erste Reaktion ist natürlich: Was soll mit dem SCB werden, wenn Ramon Untersander und Joël Vermin gehen? Den schwedischen Verteidiger Hardy Häman Aktell, eines der grössten Missverständnisse unter den in der neueren Zeit so reichen SCB-Ausländerirrtümer, kann auf dem Transfermarkt problemlos ersetzt werden.
Nun, dazu ist zu sagen: Schlimmer als diese Saison mit dem kläglichen Scheitern gegen die Lakers in der zweiten Play-In-Runde kann es gar nicht mehr kommen. Ramon Untersander hatte in der soeben abgelaufenen Saison die miserabelste Plus/Minus-Bilanz aller SCB-Spieler (Minus 15). Mit der Aussage in einem von ihm gegengelesenen und vom damaligen SCB-Kommunikationschef Reto Kirchhofer genehmigten Interview ist er legendär geworden:
«Müssen wir denn immer Erster sein?»
Joël Vermin war mit einer Plus/Minus-Bilanz von Minus 11 auch nicht gerade eine Teamstütze. Marc Lüthis Nachfolger Jürg Fuhrer mag von seinem Auftreten (Charisma) her im Vergleich zu seinem Vorgänger nur eine Büro-Ordonnanz sein. Aber das kann täuschen. Obwohl er offiziell sein Amt erst am 1. Mai antritt, ist die aktuelle Kurskorrektur von ihm orchestriert. In den Verwaltungsrat hat er sich seinerzeit durch den Kauf der Aktien von Marc Streit eingebracht und nun wird er ab 1. Mai den SCB managen.
Ohne jede Boshaftigkeit dürfen wir sagen: Eine Wende gibt es beim SCB allerdings nur, wenn er mit Martin Plüss auch den Hauptverantwortlichen für das sportliche Missmanagement zügig aber ohne Hast des Amtes enthebt. Der inzwischen zum Untersportchef degradierte ehemalige Meistercaptain hat auch die Vertragsverlängerung mit Ramon Untersander bis 2028 zu verantworten. Seine Reorganisation der Nachwuchsorganisation (SCB Future) endete soeben mit der maximalen Schmach einer Ligaqualifikation gegen Winterthur in der höchsten Juniorenliga. Sportliches Missmanagement oben, sportliches Missmanagement unten.
Die Verabschiedung von Ramon Untersander, Joël Vermin und Hardy Häman Aktell wird teuer. Im Laufe der nächsten Wochen wird es darum gehen, den Schaden zu mindern indem neue Arbeitgeber gefunden werden. Soooo schwierig dürfte das nicht sein. Es gibt genug Klubs, die – ganz im Sinne von Ramon Untersander – nicht «immer Erster» sein müssen. Es ist der erste, seit Jahren fällige Schritt zu einem Neuanfang. Aber es ist erst der erste Schritt und weitere sind dringend erforderlich um aus dem «Bundesamt für Eishockey» wieder ein dynamisches, erfolgreiches Sportunternehmen zu machen.
Die Chinesen sagen, jede noch so beschwerliche Reise beginne mit dem ersten Schritt. Und dieser erste Schritt ist einen hohen Preis wert. Geld hat der SCB ja noch immer mehr als genug
Marc Lüthi und der SCB-Eklat: «Sie werkeln an unserer Zukunft …»
Die Trümmer der auf der ganzen Linie gescheiterten Transfer-, Goalie- und Trainer-Politik von Untersportchef Martin Plüss werden beseite geräumt: Ramon Untersander, Joël Vermin und Hardy Häman Aktell werden aus weiterlaufenden Verträgen verabschiedet.
09.04.2026, 05:0609.04.2026, 05:06
Klaus Zaugg
SCB-Manager Marc Lüthi ist im Laufe von mehr als 20 Jahren auch ein kluger Diplomat geworden. Auf eine entsprechende Frage sagt er:
«Ich mische mich nicht mehr ein. Sie werkeln jetzt an unserer Zukunft …»
Am 1. Mai gibt er sein Amt auf und dann tritt Jürg Fuhrer seine Nachfolge an. Immer wieder ist der Chronist gewarnt worden: «Unterschätze den Fuhrer nicht.» Nun rockt der neue SCB-Bürogeneral Jürg Fuhrer und im besten Wortsinn wird an der SCB-Zukunft «gewerkelt». Marc Lüthi mischt sich nicht mehr ein.
Marc Luethi, CEO SCB, gibt seinen Ruecktritt waehrend einer Medienkonferenz des SC Bern bekannt, am Montag, 19. Januar 2026 in der PostFinance Arena in Bern. Der Unternehmer Juerg Fuhrer wird sein Nac ...
Marc Lüthi überlässt die Geschicke beim SCB bereits seinem Nachfolger.Bild: keystone
Sein Nachfolger macht jetzt das, was Marc Lüthi getan hätte, wenn er auch heute noch der wahre und nicht der altersweise Marc Lüthi wäre: Er räumt auf. Im Frühjahr 2008 hat Marc Lüthi Captain Martin Steinegger aus einem laufenden Vertrag nach Biel zurücktransferiert. Der SCB war als Qualifikationssieger im Viertelfinal schmählich gegen Gottéron gescheitert. Zwei Jahre später war der SCB wieder Meister.
Marc Lüthis Nachfolger Jürg Fuhrer schreckt vor vergleichbaren Massnahmen nicht zurück: Captain Ramon Untersander (35) muss gehen. Trotz Vertrag bis 2028. Und mit ihm Joel Vermin (34, Vertrag bis 2027) und Hardy Häman Aktell (30, Vertrag bis 2027). So bestätigen es drei voneinander unabhängige Quellen und so vermeldet es die jeder Gerüchtemacherei abholde, noble NZZ. Wenn man nicht einmal mehr der NZZ trauen kann, wem dann?
Es ist der längst fällige Befreiungsschlag. Er zeichnete sich in den letzten Tagen immer mehr ab. Die Gerüchte wollten nicht verstummen, Martin Plüss versuche ein Tauschgeschäft mit Ambri um Verteidiger Dario Wüthrich nach Bern zu holen. Was er auf Nachfrage natürlich dementiert, in Ambri hingegen ausdrücklich bestätigt worden ist.
Die erste Reaktion ist natürlich: Was soll mit dem SCB werden, wenn Ramon Untersander und Joël Vermin gehen? Den schwedischen Verteidiger Hardy Häman Aktell, eines der grössten Missverständnisse unter den in der neueren Zeit so reichen SCB-Ausländerirrtümer, kann auf dem Transfermarkt problemlos ersetzt werden.
Nun, dazu ist zu sagen: Schlimmer als diese Saison mit dem kläglichen Scheitern gegen die Lakers in der zweiten Play-In-Runde kann es gar nicht mehr kommen. Ramon Untersander hatte in der soeben abgelaufenen Saison die miserabelste Plus/Minus-Bilanz aller SCB-Spieler (Minus 15). Mit der Aussage in einem von ihm gegengelesenen und vom damaligen SCB-Kommunikationschef Reto Kirchhofer genehmigten Interview ist er legendär geworden:
«Müssen wir denn immer Erster sein?»
Joël Vermin war mit einer Plus/Minus-Bilanz von Minus 11 auch nicht gerade eine Teamstütze. Marc Lüthis Nachfolger Jürg Fuhrer mag von seinem Auftreten (Charisma) her im Vergleich zu seinem Vorgänger nur eine Büro-Ordonnanz sein. Aber das kann täuschen. Obwohl er offiziell sein Amt erst am 1. Mai antritt, ist die aktuelle Kurskorrektur von ihm orchestriert. In den Verwaltungsrat hat er sich seinerzeit durch den Kauf der Aktien von Marc Streit eingebracht und nun wird er ab 1. Mai den SCB managen.
Ohne jede Boshaftigkeit dürfen wir sagen: Eine Wende gibt es beim SCB allerdings nur, wenn er mit Martin Plüss auch den Hauptverantwortlichen für das sportliche Missmanagement zügig aber ohne Hast des Amtes enthebt. Der inzwischen zum Untersportchef degradierte ehemalige Meistercaptain hat auch die Vertragsverlängerung mit Ramon Untersander bis 2028 zu verantworten. Seine Reorganisation der Nachwuchsorganisation (SCB Future) endete soeben mit der maximalen Schmach einer Ligaqualifikation gegen Winterthur in der höchsten Juniorenliga. Sportliches Missmanagement oben, sportliches Missmanagement unten.
Die Verabschiedung von Ramon Untersander, Joël Vermin und Hardy Häman Aktell wird teuer. Im Laufe der nächsten Wochen wird es darum gehen, den Schaden zu mindern indem neue Arbeitgeber gefunden werden. Soooo schwierig dürfte das nicht sein. Es gibt genug Klubs, die – ganz im Sinne von Ramon Untersander – nicht «immer Erster» sein müssen. Es ist der erste, seit Jahren fällige Schritt zu einem Neuanfang. Aber es ist erst der erste Schritt und weitere sind dringend erforderlich um aus dem «Bundesamt für Eishockey» wieder ein dynamisches, erfolgreiches Sportunternehmen zu machen.
Die Chinesen sagen, jede noch so beschwerliche Reise beginne mit dem ersten Schritt. Und dieser erste Schritt ist einen hohen Preis wert. Geld hat der SCB ja noch immer mehr als genug
Re: Pressemeldungen
Ruku hat geschrieben:
> obacht, sollte sich das bewahrheiten dann wäre man dann zwei schweizer
> grossverdiener los. gibts nen artikel dazu? bin gespannt ob das dann
> eintrifft. untersnder ist als käpten schon lange nicht mehr tragbar.
> irgendwie muss man da dann ersatz holen, kännte mir da tauschdeals
> vorstellen bspw. mit biel, zug oder lugano. oder man holt dann oldies wie
> schlumpf oder grossmann oder ähnliches. oder tausch bsp. mit alatalo,
> stämpfli, luca christen oder mirco müller oder so.
...dann wäre man zwei schweizer Grossverdiener los...wenn es so einfach wäre
> obacht, sollte sich das bewahrheiten dann wäre man dann zwei schweizer
> grossverdiener los. gibts nen artikel dazu? bin gespannt ob das dann
> eintrifft. untersnder ist als käpten schon lange nicht mehr tragbar.
> irgendwie muss man da dann ersatz holen, kännte mir da tauschdeals
> vorstellen bspw. mit biel, zug oder lugano. oder man holt dann oldies wie
> schlumpf oder grossmann oder ähnliches. oder tausch bsp. mit alatalo,
> stämpfli, luca christen oder mirco müller oder so.
...dann wäre man zwei schweizer Grossverdiener los...wenn es so einfach wäre
Re: Pressemeldungen
wenn die lohnlisten der Eishockey-spieler öffentlich wären, ja dann würden sich viele viele leute über die überrrissenen NLA-Spielerlöhne wundern. aber wir sind ja nicht in nordamerika. item.
Untersander, Vermin, Hardy weg wäre nach mir erst der anfang. meiner Ansicht müssten da vor allem auch noch Kreis, Müller und Scherwey und Aaltonen und der Lindenhofholm folgen, aber eben wird wohl nicht passieren. Und meiner Ansicht MUSS auch Plüss gehen, aber eben ist wohl auch nur ein Traum bleiben. Hauptsache die ehemaligen plüschschen "Kunden" wie Kreis und Müller dürfen bleiben. das wäre dann völlig inkonsequent. mal zuerst schauen ob sich der dreier Abgang bestätigt oder nicht.
für die Abwehr würde ich mal Thom Astley (Sohn vom langjährigen NLA-Spieler Mark Astley), Tim Horak, Lua Niehus mal anschauen und testen ob das optionen sein könnten. und ich würde versuchen total auf "jungend forscht" zu setzen und das MÜSSTE dann aber entsprechend kommuniziert werden! aber eben wird wohl nicht passieren
Untersander, Vermin, Hardy weg wäre nach mir erst der anfang. meiner Ansicht müssten da vor allem auch noch Kreis, Müller und Scherwey und Aaltonen und der Lindenhofholm folgen, aber eben wird wohl nicht passieren. Und meiner Ansicht MUSS auch Plüss gehen, aber eben ist wohl auch nur ein Traum bleiben. Hauptsache die ehemaligen plüschschen "Kunden" wie Kreis und Müller dürfen bleiben. das wäre dann völlig inkonsequent. mal zuerst schauen ob sich der dreier Abgang bestätigt oder nicht.
für die Abwehr würde ich mal Thom Astley (Sohn vom langjährigen NLA-Spieler Mark Astley), Tim Horak, Lua Niehus mal anschauen und testen ob das optionen sein könnten. und ich würde versuchen total auf "jungend forscht" zu setzen und das MÜSSTE dann aber entsprechend kommuniziert werden! aber eben wird wohl nicht passieren
Zuletzt geändert von Ruku am Do 9. Apr 2026, 07:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Maple Leaf
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Re: Pressemeldungen
Kreis hat offiziell gar keinen Vertrag mehr beim SCB ab dem 01.05.
-
Paul Coffey
- User
- Beiträge: 2407
- Registriert: Mi 10. Okt 2012, 16:46
Re: Pressemeldungen
Ruku hat geschrieben:
> obacht, sollte sich das bewahrheiten dann wäre man dann zwei schweizer
> grossverdiener los.
Die Grossverdiener ist man schon los, den Grossverdienst halt einfach nicht. Das kostet richtig Kohle, auch wenn die irgendwo unterkommen. Gerade viel Werbung dafür, dass ein neuer Arbeitgeber den Vertrag 1:1 übernimmt, haben sie ja nicht gemacht.
Der Entscheid an und für sich dürfte aber schon korrekt sein. Ich bin immer davon ausgegangen, dass der SCB nur wieder erfolgreicher sein kann, wenn er sich von den alten Meisterhelden trennt.
Wenn also diese Nachricht tatsächlich stimmt (und sie steht in der NZZ), dann ist von der alten Garde dann nur noch Scherwey übrig, von der nicht ganz so alten Garde noch Löffel.
Mutig fände ich jetzt, mit einer entsprechenden Kommunikation den Druck von der Mannschaft zu nehmen, als Mindest-Saisonziel das Vermeiden der Playouts auszugeben, von Burg und Henauer ins Tor zu stellen und den eingekauften Jungen aus Schweden einen festen Platz zu geben, dem eigenen Nachwuchs weiter Auslauf zu geben und den Trainer machen zu lassen. Vielleicht hat man ja dann auf dem Ausländermarkt mal wieder eine gute Hand, wie das bei Czarnik der Fall war.
Mir persönlich wäre das lieber (auch wenn man das vielleicht schon vor 4-5 Jahren hätte machen sollen), als zu erzählen, Saisonziel seien die Playoffs und dann ständig irgendwelche Rochaden (Trainerweg, weiterer Alibi-Ausländer etc.) zu tätigen, weil man weitab vom Kurs gerät. Vielleicht hätte ich dann plötzlich sogar wieder Lust, mehr als nur ein Mal pro Saison in die Allmend zu pilgern...
> obacht, sollte sich das bewahrheiten dann wäre man dann zwei schweizer
> grossverdiener los.
Die Grossverdiener ist man schon los, den Grossverdienst halt einfach nicht. Das kostet richtig Kohle, auch wenn die irgendwo unterkommen. Gerade viel Werbung dafür, dass ein neuer Arbeitgeber den Vertrag 1:1 übernimmt, haben sie ja nicht gemacht.
Der Entscheid an und für sich dürfte aber schon korrekt sein. Ich bin immer davon ausgegangen, dass der SCB nur wieder erfolgreicher sein kann, wenn er sich von den alten Meisterhelden trennt.
Wenn also diese Nachricht tatsächlich stimmt (und sie steht in der NZZ), dann ist von der alten Garde dann nur noch Scherwey übrig, von der nicht ganz so alten Garde noch Löffel.
Mutig fände ich jetzt, mit einer entsprechenden Kommunikation den Druck von der Mannschaft zu nehmen, als Mindest-Saisonziel das Vermeiden der Playouts auszugeben, von Burg und Henauer ins Tor zu stellen und den eingekauften Jungen aus Schweden einen festen Platz zu geben, dem eigenen Nachwuchs weiter Auslauf zu geben und den Trainer machen zu lassen. Vielleicht hat man ja dann auf dem Ausländermarkt mal wieder eine gute Hand, wie das bei Czarnik der Fall war.
Mir persönlich wäre das lieber (auch wenn man das vielleicht schon vor 4-5 Jahren hätte machen sollen), als zu erzählen, Saisonziel seien die Playoffs und dann ständig irgendwelche Rochaden (Trainerweg, weiterer Alibi-Ausländer etc.) zu tätigen, weil man weitab vom Kurs gerät. Vielleicht hätte ich dann plötzlich sogar wieder Lust, mehr als nur ein Mal pro Saison in die Allmend zu pilgern...
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DragonLord
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- Registriert: Do 28. Nov 2013, 13:13
Re: Pressemeldungen
Ganz Deiner Meinung, Paul Coffey.
Dein Ansatz bedingt aber:
- Einen Trainer, der gewillt ist, mit diesen Jungen zu arbeiten (sehe ich bei Peltonen nicht wirklich)
- Eine Vereinsführung, welche gewillt ist, diese "Lehrjahre" in Kauf zu nehmen und somit Trainer und Jungspunden entsprechend Zeit und Ruhe zugesteht
- Eine Vereinsführung, welche das Ziel "Neustart" oder wie auch immer klar kommuniziert
- einen fähigen Sportchef
Neben den 3 genannten Spielern sollten m.E. alle Ausländer ersetzt werden, auch Merelä. Dieser hat nur unter Jussi funktioniert.
Bedeutet, dass der SCB ähnlich Ambri keine Ambitionen auf einen Spitzenplatz haben kann für die nächsten 1 - 2 Saisons. Das ist ok, wenn Fortschritte und Kontinuität erkennbar sind und auch klar kommuniziert wurde.
Dein Ansatz bedingt aber:
- Einen Trainer, der gewillt ist, mit diesen Jungen zu arbeiten (sehe ich bei Peltonen nicht wirklich)
- Eine Vereinsführung, welche gewillt ist, diese "Lehrjahre" in Kauf zu nehmen und somit Trainer und Jungspunden entsprechend Zeit und Ruhe zugesteht
- Eine Vereinsführung, welche das Ziel "Neustart" oder wie auch immer klar kommuniziert
- einen fähigen Sportchef
Neben den 3 genannten Spielern sollten m.E. alle Ausländer ersetzt werden, auch Merelä. Dieser hat nur unter Jussi funktioniert.
Bedeutet, dass der SCB ähnlich Ambri keine Ambitionen auf einen Spitzenplatz haben kann für die nächsten 1 - 2 Saisons. Das ist ok, wenn Fortschritte und Kontinuität erkennbar sind und auch klar kommuniziert wurde.