Pressemeldungen
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JetztErstRecht
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Re: Pressemeldungen
Talisker hat geschrieben:
> Bei beiden folgte ein "Knick" in der Entwicklung. Ich hoffe, man
> befasst sich SCB-intern damit im Sinne von "lessons learned"
Was genau soll denn daraus gelernt werden?
Nicht zu früh einsetzen in der 1. Mannschaft?
Nicht wegtransferieren?
Mehr Geld bezahlen?
Ich komm nicht drauf...
> Bei beiden folgte ein "Knick" in der Entwicklung. Ich hoffe, man
> befasst sich SCB-intern damit im Sinne von "lessons learned"
Was genau soll denn daraus gelernt werden?
Nicht zu früh einsetzen in der 1. Mannschaft?
Nicht wegtransferieren?
Mehr Geld bezahlen?
Ich komm nicht drauf...
Re: Pressemeldungen
Ich auch nicht….
Sportliche Entwicklungen (Spieler, Teams…) verlaufen halt nicht immer linear gegen oben…
Das ist doch auch ein „Reiz“…
Sportliche Entwicklungen (Spieler, Teams…) verlaufen halt nicht immer linear gegen oben…
Das ist doch auch ein „Reiz“…
Re: Pressemeldungen
https://www.blick.ch/sport/eishockey/nl/neuer-vertrag-spaetzuender-simon-seiler-gefragt-wie-nie/q0b039s
Zu Seiler würde ich nicht nein sagen!
Zu Seiler würde ich nicht nein sagen!
Re: Pressemeldungen
JetztErstRecht hat geschrieben:
> Talisker hat geschrieben:
>
> > Bei beiden folgte ein "Knick" in der Entwicklung. Ich hoffe, man
> > befasst sich SCB-intern damit im Sinne von "lessons learned"
>
> Was genau soll denn daraus gelernt werden?
> Nicht zu früh einsetzen in der 1. Mannschaft?
> Nicht wegtransferieren?
> Mehr Geld bezahlen?
>
> Ich komm nicht drauf...
Zum Beispiel, wann das letzte Mal ein Spieler aus dem SCB-Nachwuchs so richtig durchgestartet ist in der Nationalliga A oder neu in der National League? Natürlich purzeln die nicht jährlich ab dem Band der Nachwuchsabteilung. Und der SCB hat bekanntlich seit einigen Jahren ein Fokus-Programm, um mehr aus der Nachwuchsabteilung herauszuholen, womit man die Lehren wohl gezogen hat. Zum Nachdenken gebracht hat mich die Karriere von Jeremi Gerber, der mittlerweile in Ajoie gelandet ist. Aber auch andere, teils auch Rückkehrer.
> Talisker hat geschrieben:
>
> > Bei beiden folgte ein "Knick" in der Entwicklung. Ich hoffe, man
> > befasst sich SCB-intern damit im Sinne von "lessons learned"
>
> Was genau soll denn daraus gelernt werden?
> Nicht zu früh einsetzen in der 1. Mannschaft?
> Nicht wegtransferieren?
> Mehr Geld bezahlen?
>
> Ich komm nicht drauf...
Zum Beispiel, wann das letzte Mal ein Spieler aus dem SCB-Nachwuchs so richtig durchgestartet ist in der Nationalliga A oder neu in der National League? Natürlich purzeln die nicht jährlich ab dem Band der Nachwuchsabteilung. Und der SCB hat bekanntlich seit einigen Jahren ein Fokus-Programm, um mehr aus der Nachwuchsabteilung herauszuholen, womit man die Lehren wohl gezogen hat. Zum Nachdenken gebracht hat mich die Karriere von Jeremi Gerber, der mittlerweile in Ajoie gelandet ist. Aber auch andere, teils auch Rückkehrer.
Re: Pressemeldungen
Talisker hat geschrieben:
> JetztErstRecht hat geschrieben:
> > Talisker hat geschrieben:
> >
> > > Bei beiden folgte ein "Knick" in der Entwicklung. Ich hoffe, man
> > > befasst sich SCB-intern damit im Sinne von "lessons learned"
> >
> > Was genau soll denn daraus gelernt werden?
> > Nicht zu früh einsetzen in der 1. Mannschaft?
> > Nicht wegtransferieren?
> > Mehr Geld bezahlen?
> >
> > Ich komm nicht drauf...
>
> Zum Beispiel, wann das letzte Mal ein Spieler aus dem SCB-Nachwuchs so richtig
> durchgestartet ist in der Nationalliga A oder neu in der National League? Natürlich
> purzeln die nicht jährlich ab dem Band der Nachwuchsabteilung. Und der SCB hat
> bekanntlich seit einigen Jahren ein Fokus-Programm, um mehr aus der
> Nachwuchsabteilung herauszuholen, womit man die Lehren wohl gezogen hat. Zum
> Nachdenken gebracht hat mich die Karriere von Jeremi Gerber, der mittlerweile in
> Ajoie gelandet ist. Aber auch andere, teils auch Rückkehrer.
Man hat in den letzten Jahren aber auch ein paar gute Spieler hervorgebracht. Seit 2016 gehen Nico Hischier, Philipp Kurasehv, Andre Heim, Yannik Burren, Philipp Wüthrich, Rodwin Dionicio und Mika Henauer auf Konto des SCB.
Bei einem J.G. weiss ich von meiner Arbeit mit Andrew Ebbett, dass dieser eine unbefriedigende Trainingseinstellung hatte. Er kam als Letzter und ging als Erster. Darauf hat man bei ihm die Schraube angezogen und er wechselte nach Lugano. Bei Heim und Burren hatte man/frau es selbst verbockt, indem man/frau mit beiden nicht über deren Zukunft sprach. Ich gebe hier bewusst nicht nur Schelling die Schuld. Die Klubleitung wäre gross genug gewesen um solche Themen voranzutreiben.Bei Hischier, Dionicio und Kurashev war das Talent zu gross, um in der Schweiz zu bleiben.
Bei Wüthrich, und doch ich finde er ist ein guter Torhüter, hat man auch wieder selbst ein Ei gelegt, indem man ihn zu erst etwas verheizte, einen Altersheim Backup zur Seite stellte und anschliessend Reideborn verpflichtete, der die Erwartungen nicht erfüllen konnte.
Bei Schild befürchte ich Ähnlichkeiten mit J.G, obwohl ich keine genaueren Infos habe. Sollte dies der Fall sein, so wäre er selbstschuld.
Und nicht vergessen!!!! Wir haben mit Rhyn und Graf zwei super Spieler aus dem eigenen Nachwuchs und mit Füllemann jemanden, der eine Rolle in der Defensive einnehmen kann. Es braucht Spieler, die mit der Rolle des 6./7. Verteidigers einverstanden sind und ev. noch eine Entwicklung durchmachen. Daher mit Füllemann verlängern.
> JetztErstRecht hat geschrieben:
> > Talisker hat geschrieben:
> >
> > > Bei beiden folgte ein "Knick" in der Entwicklung. Ich hoffe, man
> > > befasst sich SCB-intern damit im Sinne von "lessons learned"
> >
> > Was genau soll denn daraus gelernt werden?
> > Nicht zu früh einsetzen in der 1. Mannschaft?
> > Nicht wegtransferieren?
> > Mehr Geld bezahlen?
> >
> > Ich komm nicht drauf...
>
> Zum Beispiel, wann das letzte Mal ein Spieler aus dem SCB-Nachwuchs so richtig
> durchgestartet ist in der Nationalliga A oder neu in der National League? Natürlich
> purzeln die nicht jährlich ab dem Band der Nachwuchsabteilung. Und der SCB hat
> bekanntlich seit einigen Jahren ein Fokus-Programm, um mehr aus der
> Nachwuchsabteilung herauszuholen, womit man die Lehren wohl gezogen hat. Zum
> Nachdenken gebracht hat mich die Karriere von Jeremi Gerber, der mittlerweile in
> Ajoie gelandet ist. Aber auch andere, teils auch Rückkehrer.
Man hat in den letzten Jahren aber auch ein paar gute Spieler hervorgebracht. Seit 2016 gehen Nico Hischier, Philipp Kurasehv, Andre Heim, Yannik Burren, Philipp Wüthrich, Rodwin Dionicio und Mika Henauer auf Konto des SCB.
Bei einem J.G. weiss ich von meiner Arbeit mit Andrew Ebbett, dass dieser eine unbefriedigende Trainingseinstellung hatte. Er kam als Letzter und ging als Erster. Darauf hat man bei ihm die Schraube angezogen und er wechselte nach Lugano. Bei Heim und Burren hatte man/frau es selbst verbockt, indem man/frau mit beiden nicht über deren Zukunft sprach. Ich gebe hier bewusst nicht nur Schelling die Schuld. Die Klubleitung wäre gross genug gewesen um solche Themen voranzutreiben.Bei Hischier, Dionicio und Kurashev war das Talent zu gross, um in der Schweiz zu bleiben.
Bei Wüthrich, und doch ich finde er ist ein guter Torhüter, hat man auch wieder selbst ein Ei gelegt, indem man ihn zu erst etwas verheizte, einen Altersheim Backup zur Seite stellte und anschliessend Reideborn verpflichtete, der die Erwartungen nicht erfüllen konnte.
Bei Schild befürchte ich Ähnlichkeiten mit J.G, obwohl ich keine genaueren Infos habe. Sollte dies der Fall sein, so wäre er selbstschuld.
Und nicht vergessen!!!! Wir haben mit Rhyn und Graf zwei super Spieler aus dem eigenen Nachwuchs und mit Füllemann jemanden, der eine Rolle in der Defensive einnehmen kann. Es braucht Spieler, die mit der Rolle des 6./7. Verteidigers einverstanden sind und ev. noch eine Entwicklung durchmachen. Daher mit Füllemann verlängern.
Re: Pressemeldungen
Niederreiter wäre zu haben 
Re: Pressemeldungen
heutiger Bericht auf Swisshockeynews resp. Blick.ch:
https://www.swisshockeynews.ch/en/shn/men/swiss-hockey/nl/philipp-kurashev-not-to-play-in-switzerland-after-all
Sehr schade, dass es mit Kurashev und dem SCB nichts wird. Den hätte ich wirklich gerne in Bern gesehen – einer mit seiner Klasse hätte unserer Offensive schon gutgetan.
Aber man muss deswegen auch nicht den Tresor aus der Verankerung reissen und ihm gleich die ganze PostFinance Arena überschreiben. Kurashev gerne – finanzieller Kopfstand mit anschliessender Schnappatmung bitte nicht.
Und falls dafür das Lohngefüge gesprengt worden wäre, hätte man sich den nächsten Teamevent vermutlich sparen können. Da hätten die gemeinsamen Gespräche über den Lohnausweis bereits für genügend Unterhaltung gesorgt. Ob dabei alle gelacht hätten, ist eine andere Frage.
Von daher: Mein Fanherz flucht, der Taschenrechner applaudiert. Vielleicht besser so – auch wenn ich ihn lieber auf unserem Matchblatt als auf unserer Wunschliste gesehen hätte.
https://www.swisshockeynews.ch/en/shn/men/swiss-hockey/nl/philipp-kurashev-not-to-play-in-switzerland-after-all
Sehr schade, dass es mit Kurashev und dem SCB nichts wird. Den hätte ich wirklich gerne in Bern gesehen – einer mit seiner Klasse hätte unserer Offensive schon gutgetan.
Aber man muss deswegen auch nicht den Tresor aus der Verankerung reissen und ihm gleich die ganze PostFinance Arena überschreiben. Kurashev gerne – finanzieller Kopfstand mit anschliessender Schnappatmung bitte nicht.
Und falls dafür das Lohngefüge gesprengt worden wäre, hätte man sich den nächsten Teamevent vermutlich sparen können. Da hätten die gemeinsamen Gespräche über den Lohnausweis bereits für genügend Unterhaltung gesorgt. Ob dabei alle gelacht hätten, ist eine andere Frage.
Von daher: Mein Fanherz flucht, der Taschenrechner applaudiert. Vielleicht besser so – auch wenn ich ihn lieber auf unserem Matchblatt als auf unserer Wunschliste gesehen hätte.
Re: Pressemeldungen
Selbst wenn Kurashev die himmelhohen Erwartungen erfüllt hätte: Es würde dem SCB derzeit mehr nützen, im Angriff 2 Spieler auf der Stufe von Baumgartner und Rohrbach bzw. in der Verteidigung zwei auf der Stufe von Barandun zu verpflichten, als einen Kurashev.
Re: Pressemeldungen
Druso hat geschrieben:
> heutiger Bericht auf Swisshockeynews resp. Blick.ch:
>
>
> https://www.swisshockeynews.ch/en/shn/men/swiss-hockey/nl/philipp-kurashev-not-to-play-in-switzerland-after-all
>
> Sehr schade, dass es mit Kurashev und dem SCB nichts wird. Den hätte ich
> wirklich gerne in Bern gesehen – einer mit seiner Klasse hätte unserer
> Offensive schon gutgetan.
>
> Aber man muss deswegen auch nicht den Tresor aus der Verankerung reissen
> und ihm gleich die ganze PostFinance Arena überschreiben. Kurashev gerne –
> finanzieller Kopfstand mit anschliessender Schnappatmung bitte nicht.
>
> Und falls dafür das Lohngefüge gesprengt worden wäre, hätte man sich den
> nächsten Teamevent vermutlich sparen können. Da hätten die gemeinsamen
> Gespräche über den Lohnausweis bereits für genügend Unterhaltung gesorgt.
> Ob dabei alle gelacht hätten, ist eine andere Frage.
>
> Von daher: Mein Fanherz flucht, der Taschenrechner applaudiert. Vielleicht
> besser so – auch wenn ich ihn lieber auf unserem Matchblatt als auf unserer
> Wunschliste gesehen hätte.
Ein Satz in diesem Artikel reicht:
Was die Verhandlungen selbst betrifft, so hat Kuraschew Berichten zufolge nicht auf Gegenangebote von Teams reagiert, die nicht bereit waren, alle seine Forderungen in Bezug auf Gehalt und NHL-Out-Clause zu erfüllen. Außerdem gibt es auch Gerüchte darüber, dass er möglicherweise in der KHL spielt.
Darum gut gemacht, wenn man beim SCB aus dem Wettbieten ausgestiegen ist. Soll Kurashev weiter sein Glück in Nordamerika suchen, wo man seinen Wunschvorstellungen wohl eher gerecht werden könnte.
> heutiger Bericht auf Swisshockeynews resp. Blick.ch:
>
>
> https://www.swisshockeynews.ch/en/shn/men/swiss-hockey/nl/philipp-kurashev-not-to-play-in-switzerland-after-all
>
> Sehr schade, dass es mit Kurashev und dem SCB nichts wird. Den hätte ich
> wirklich gerne in Bern gesehen – einer mit seiner Klasse hätte unserer
> Offensive schon gutgetan.
>
> Aber man muss deswegen auch nicht den Tresor aus der Verankerung reissen
> und ihm gleich die ganze PostFinance Arena überschreiben. Kurashev gerne –
> finanzieller Kopfstand mit anschliessender Schnappatmung bitte nicht.
>
> Und falls dafür das Lohngefüge gesprengt worden wäre, hätte man sich den
> nächsten Teamevent vermutlich sparen können. Da hätten die gemeinsamen
> Gespräche über den Lohnausweis bereits für genügend Unterhaltung gesorgt.
> Ob dabei alle gelacht hätten, ist eine andere Frage.
>
> Von daher: Mein Fanherz flucht, der Taschenrechner applaudiert. Vielleicht
> besser so – auch wenn ich ihn lieber auf unserem Matchblatt als auf unserer
> Wunschliste gesehen hätte.
Ein Satz in diesem Artikel reicht:
Was die Verhandlungen selbst betrifft, so hat Kuraschew Berichten zufolge nicht auf Gegenangebote von Teams reagiert, die nicht bereit waren, alle seine Forderungen in Bezug auf Gehalt und NHL-Out-Clause zu erfüllen. Außerdem gibt es auch Gerüchte darüber, dass er möglicherweise in der KHL spielt.
Darum gut gemacht, wenn man beim SCB aus dem Wettbieten ausgestiegen ist. Soll Kurashev weiter sein Glück in Nordamerika suchen, wo man seinen Wunschvorstellungen wohl eher gerecht werden könnte.
Re: Pressemeldungen
Ex-Denner-Besitzer Philippe Gaydoul ist stiller SCB-Grossaktionär
Der Eishockeyclub schweigt seit jeher darüber, wem er gehört. Recherchen deuten darauf hin, dass die Grossaktionäre im Verwaltungsrat sitzen.
Stefan SchnyderJulian Witschi
Julian Witschi
,
Stefan Schnyder
Publiziert heute um 06:00 Uhr
11
Philippe Gaydoul, Investor der Kloten Flyers, lehnt an einem Treppengeländer in seinem Bürogebäude am Talacker 41 in Zürich.
Philippe Gaydoul engagierte sich nach dem Verkauf von Denner an die Migros beim EHC Kloten. Gemäss Recherchen ist er inzwischen Grossaktionär beim SCB.
Foto: Reto Oeschger (Archiv)
In Kürze:
Philippe Gaydoul, Enkel des Denner-Gründers, ist gemäss Insiderinformationen Grossaktionär beim SC Bern.
Im Verwaltungsrat der SCB Group engagierte sich auch der Bauunternehmer und Kunstmäzen Alex Wassmer.
SCB-Präsident Carlo Bommes lehnt jede Auskunft zu Beteiligungsverhältnissen ab.
Für das geplante neue Stadion bis 2031 sind Millioneninvestitionen gesucht.
Der SC Bern ist eine Aktiengesellschaft. Eine AG muss in der Schweiz nicht transparent machen, wer sie besitzt. Das machen sich auch die Besitzer der SCB Group zunutze. Sie machen ein Geheimnis daraus, wem der Club gehört. Nun zeigen Recherchen, dass auch ein prominenter Name dazugehört.
Ein Grossaktionär ist der ehemalige Denner-Besitzer Philippe Gaydoul (54). Das bestätigen mehrere mit dem Umfeld des 16-fachen Schweizer Meisters vertraute Personen. Gaydoul will dazu nichts sagen: Er äussere sich weder zu privaten noch geschäftlichen Beteiligungen, schreibt er.
Von Denner zum EHC Kloten
Philippe Gaydoul ist ein Enkel des Denner-Gründers Karl Schweri und leitete den Lebensmittel-Discounter von 1998 bis zum vollständigen Verkauf an die Migros 2009. Mit seiner Gaydoul Group investierte er in mehrere Firmen, unter anderem ins Modeunternehmen Navyboot.
Und er zeigte ein Faible für Eishockey: Ab 2009 engagierte er sich als Präsident des Schweizer Eishockeyverbandes – bis er 2012 Mehrheitsaktionär beim EHC Kloten wurde und den angeschlagenen Club vor dem Konkurs rettete. 2015 stieg er aus.
Gaydoul erklärte damals, dass er die Übernahme als Notfall- und Übergangslösung verstanden habe. Auf Dauer war er nicht bereit, die finanziellen Löcher der Klotener allein als Mäzen zu stopfen. Zudem sah sich Gaydoul im Umfeld des Vereins und in den Medien Kritik an seiner Clubführung ausgesetzt.
Das mag erklären, warum Gaydoul beim SCB im Hintergrund bleibt. Es gab in den vergangenen Jahren aber Medienberichte, wonach er in der Post Finance Arena gesichtet wurde. Der langjährige SCB-Chef Marc Lüthi sagte 2023 zu einem Artikel der NZZ, Gaydoul und er seien gute Freunde. Doch Gaydoul habe beim SCB weder ein Beratermandat, noch besitze er Aktien am Unternehmen.
Präsident des SCB bleibt zugeknöpft
Das war, kurz bevor Carlo Bommes das Verwaltungsratspräsidium übernahm. Der Sohn des langjährigen SCB-Präsidenten Fred Bommes und ehemalige Leiter der Eventagentur Appalooza wurde nach Informationen aus vertrauten Kreisen ebenfalls Aktionär des SCB.
Carlo Bommes, Verwaltungsratspräsident SC Bern, spricht an der Jahresmedienkonferenz des SC Bern 2026 in Bern.
Verwaltungsratspräsident Carlo Bommes sieht kein öffentliches Interesse an Transparenz über die Eigentumsverhältnisse.
Foto: Raphael Moser
Carlo Bommes will am Geheimnis festhalten: «Wir haben uns bisher bewusst nicht zu einzelnen Aktionärinnen und Aktionären oder deren Beteiligungsverhältnissen geäussert. An dieser Haltung halten wir fest.» Er werde Namen weder bestätigen noch dementieren noch Angaben zur Verteilung der Anteile machen.
Bekannt ist aber, dass NHL-Star Roman Josi Aktionär ist. Er engagierte sich 2020 gemeinsam mit dem anderen Berner NHL-Star Mark Streit beim SCB. 2024 zog sich Mark Streit aber frustriert zurück. Roman Josis Vater Peter Josi ist weiterhin Verwaltungsrat beim SCB.
Ein Verwaltungsrat, der bislang im Hintergrund blieb, ist Vizepräsident Alex Wassmer. Ob er wie die anderen Verwaltungsräte Aktionär ist, lässt auch er offen.
Alex Wassmer trägt ein graues Sakko und lächelt vor grauem Hintergrund.
Alex Wassmer ist Präsident des Kies- und Baugruppe Kibag und Vizepräsident beim SCB.
Foto: PD
Über die finanziellen Mittel für ein Engagement dürfte er verfügen: Er ist Chef und Inhaber des Bauunternehmens Kibag mit über 2000 Mitarbeitenden. Er ist auch Kunstmäzen, so wirkt er als Vizepräsident des Stiftungsrats der Dachstiftung Kunstmuseum Bern – Zentrum Paul Klee. Wassmer und Gaydoul kennen sich vom Club zum Rennweg, einer Zürcher Networking-Organisation.
Wechsel auf dem Chefposten und bei den Aktionären
Der neue SCB-CEO und Verwaltungsratsdelegierte Jürg Fuhrer dürfte auch Aktien besitzen. Im Livetalk dieser Zeitung blieb er auf eine entsprechende Frage unkonkret, negierte aber auch nicht, dass er beteiligt ist. Marc Lüthi verkaufte seine Aktien hingegen und wurde Präsident des Schweizer Eishockeyverbands.
SC Bern CEO Jürg Fuhrer telefoniert vor dem SC-Bern-Logo an der Jahresmedienkonferenz 2026 in Bern.
Jürg Fuhrer ist als CEO und Verwaltungsratsdelegierter Nachfolger von Marc Lüthi, der seine Aktien abgegeben hat.
Foto: Raphael Moser
Ein langjähriger Grossaktionär, Hans Dietrich, trat 2020 altershalber aus seinen Ämtern beim SCB zurück. Sein Sohn Pascal Dietrich verliess den Verwaltungsrat vier Jahre später zusammen mit Mark Streit. Dem Vernehmen nach verkauften sie damals ihre Aktienpakete.
Für die neue SCB-Führung ist einer der «zentralsten Strategiepunkte» das neue Stadion. Dafür sind Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe nötig. Der SCB ist interessiert daran, das Stadion zu kaufen.
Wer beim SCB das Sagen hat, ist daher auch von öffentlichem Interesse: Grundstückseigentümer der heutigen Postfinance-Arena ist die Stadt Bern. Sie hat ein Baurecht abgegeben. Der SCB ist im Stadion Mieter bei der Basag (Bern Arena Stadion AG), diese wiederum bei der SPS (Swiss Prime Site AG).
Auch ist der stadteigene Energie- und Wasserversorger EWB angesichts des beträchtlichen Energiebedarfs der Eishalle eng mit dem SCB verbunden. Kürzlich hat er seinen Sponsoringvertrag bis 2030 verlängert.
SCB-Präsident Carlo Bommes sieht kein Transparenzmanko: Die Eigentumsverhältnisse in den Zusammenhang mit der öffentlichen Bedeutung des SCB oder den Stadionumbau zu stellen, hält er für «nicht sachgerecht».
Das neue Stadion soll der SCB just zum 100-Jahr-Jubiläum 2031 erhalten. Es ist allerdings immer noch nicht klar, ob es ein Umbau oder ein Neubau an einem anderen Ort werden soll. Planung, Bewilligung und Bau bis in fünf Jahren abzuschliessen, das ist so oder so ambitioniert.
Aktionäre bei anderen Eishockey-Clubs
Der SCB ist längst nicht der einzige Eishockey-Grossclub, bei dem die Besitzverhältnisse unklar sind. Es ist eher die Regel. Beim aktuellen Tabellenführer ZSC Lions ist dagegen bekannt, dass Walter Frey über viele Jahre den Club grosszügig unterstützte. Vergangenes Jahr übergab der Autoimporteur und frühere SVP-Nationalrat das Präsidium an seinen Sohn Lorenz Frey-Hilti. Bei den SCL Tigers ist der Seilereiunternehmer Peter Jakob Verwaltungsratspräsident und Ankerinvestor.
Beim Schweizer Meister Fribourg-Gottéron machte die Zeitung «La Liberté» im Frühjahr publik, dass zwei Aktionärsgruppen fast 60 Prozent besitzen: eine Gruppe um den Unternehmer Pascal Gross und die Nachkommen des ehemaligen Chefs der Freiburger Kantonalbank, Albert Michel.
Die SCB-Führung erklärte hingegen viele Jahre lang, sie habe keinen Mäzen, sondern wirtschafte erfolgreich, insbesondere auch in der Gastronomie. Nach schwierigen Pandemiejahren schloss der SCB allerdings auch vergangene Saison mit einem Verlust von gut 175’000 Franken ab. Und jetzt ist für das neue Stadion viel Geld gefragt
Der Eishockeyclub schweigt seit jeher darüber, wem er gehört. Recherchen deuten darauf hin, dass die Grossaktionäre im Verwaltungsrat sitzen.
Stefan SchnyderJulian Witschi
Julian Witschi
,
Stefan Schnyder
Publiziert heute um 06:00 Uhr
11
Philippe Gaydoul, Investor der Kloten Flyers, lehnt an einem Treppengeländer in seinem Bürogebäude am Talacker 41 in Zürich.
Philippe Gaydoul engagierte sich nach dem Verkauf von Denner an die Migros beim EHC Kloten. Gemäss Recherchen ist er inzwischen Grossaktionär beim SCB.
Foto: Reto Oeschger (Archiv)
In Kürze:
Philippe Gaydoul, Enkel des Denner-Gründers, ist gemäss Insiderinformationen Grossaktionär beim SC Bern.
Im Verwaltungsrat der SCB Group engagierte sich auch der Bauunternehmer und Kunstmäzen Alex Wassmer.
SCB-Präsident Carlo Bommes lehnt jede Auskunft zu Beteiligungsverhältnissen ab.
Für das geplante neue Stadion bis 2031 sind Millioneninvestitionen gesucht.
Der SC Bern ist eine Aktiengesellschaft. Eine AG muss in der Schweiz nicht transparent machen, wer sie besitzt. Das machen sich auch die Besitzer der SCB Group zunutze. Sie machen ein Geheimnis daraus, wem der Club gehört. Nun zeigen Recherchen, dass auch ein prominenter Name dazugehört.
Ein Grossaktionär ist der ehemalige Denner-Besitzer Philippe Gaydoul (54). Das bestätigen mehrere mit dem Umfeld des 16-fachen Schweizer Meisters vertraute Personen. Gaydoul will dazu nichts sagen: Er äussere sich weder zu privaten noch geschäftlichen Beteiligungen, schreibt er.
Von Denner zum EHC Kloten
Philippe Gaydoul ist ein Enkel des Denner-Gründers Karl Schweri und leitete den Lebensmittel-Discounter von 1998 bis zum vollständigen Verkauf an die Migros 2009. Mit seiner Gaydoul Group investierte er in mehrere Firmen, unter anderem ins Modeunternehmen Navyboot.
Und er zeigte ein Faible für Eishockey: Ab 2009 engagierte er sich als Präsident des Schweizer Eishockeyverbandes – bis er 2012 Mehrheitsaktionär beim EHC Kloten wurde und den angeschlagenen Club vor dem Konkurs rettete. 2015 stieg er aus.
Gaydoul erklärte damals, dass er die Übernahme als Notfall- und Übergangslösung verstanden habe. Auf Dauer war er nicht bereit, die finanziellen Löcher der Klotener allein als Mäzen zu stopfen. Zudem sah sich Gaydoul im Umfeld des Vereins und in den Medien Kritik an seiner Clubführung ausgesetzt.
Das mag erklären, warum Gaydoul beim SCB im Hintergrund bleibt. Es gab in den vergangenen Jahren aber Medienberichte, wonach er in der Post Finance Arena gesichtet wurde. Der langjährige SCB-Chef Marc Lüthi sagte 2023 zu einem Artikel der NZZ, Gaydoul und er seien gute Freunde. Doch Gaydoul habe beim SCB weder ein Beratermandat, noch besitze er Aktien am Unternehmen.
Präsident des SCB bleibt zugeknöpft
Das war, kurz bevor Carlo Bommes das Verwaltungsratspräsidium übernahm. Der Sohn des langjährigen SCB-Präsidenten Fred Bommes und ehemalige Leiter der Eventagentur Appalooza wurde nach Informationen aus vertrauten Kreisen ebenfalls Aktionär des SCB.
Carlo Bommes, Verwaltungsratspräsident SC Bern, spricht an der Jahresmedienkonferenz des SC Bern 2026 in Bern.
Verwaltungsratspräsident Carlo Bommes sieht kein öffentliches Interesse an Transparenz über die Eigentumsverhältnisse.
Foto: Raphael Moser
Carlo Bommes will am Geheimnis festhalten: «Wir haben uns bisher bewusst nicht zu einzelnen Aktionärinnen und Aktionären oder deren Beteiligungsverhältnissen geäussert. An dieser Haltung halten wir fest.» Er werde Namen weder bestätigen noch dementieren noch Angaben zur Verteilung der Anteile machen.
Bekannt ist aber, dass NHL-Star Roman Josi Aktionär ist. Er engagierte sich 2020 gemeinsam mit dem anderen Berner NHL-Star Mark Streit beim SCB. 2024 zog sich Mark Streit aber frustriert zurück. Roman Josis Vater Peter Josi ist weiterhin Verwaltungsrat beim SCB.
Ein Verwaltungsrat, der bislang im Hintergrund blieb, ist Vizepräsident Alex Wassmer. Ob er wie die anderen Verwaltungsräte Aktionär ist, lässt auch er offen.
Alex Wassmer trägt ein graues Sakko und lächelt vor grauem Hintergrund.
Alex Wassmer ist Präsident des Kies- und Baugruppe Kibag und Vizepräsident beim SCB.
Foto: PD
Über die finanziellen Mittel für ein Engagement dürfte er verfügen: Er ist Chef und Inhaber des Bauunternehmens Kibag mit über 2000 Mitarbeitenden. Er ist auch Kunstmäzen, so wirkt er als Vizepräsident des Stiftungsrats der Dachstiftung Kunstmuseum Bern – Zentrum Paul Klee. Wassmer und Gaydoul kennen sich vom Club zum Rennweg, einer Zürcher Networking-Organisation.
Wechsel auf dem Chefposten und bei den Aktionären
Der neue SCB-CEO und Verwaltungsratsdelegierte Jürg Fuhrer dürfte auch Aktien besitzen. Im Livetalk dieser Zeitung blieb er auf eine entsprechende Frage unkonkret, negierte aber auch nicht, dass er beteiligt ist. Marc Lüthi verkaufte seine Aktien hingegen und wurde Präsident des Schweizer Eishockeyverbands.
SC Bern CEO Jürg Fuhrer telefoniert vor dem SC-Bern-Logo an der Jahresmedienkonferenz 2026 in Bern.
Jürg Fuhrer ist als CEO und Verwaltungsratsdelegierter Nachfolger von Marc Lüthi, der seine Aktien abgegeben hat.
Foto: Raphael Moser
Ein langjähriger Grossaktionär, Hans Dietrich, trat 2020 altershalber aus seinen Ämtern beim SCB zurück. Sein Sohn Pascal Dietrich verliess den Verwaltungsrat vier Jahre später zusammen mit Mark Streit. Dem Vernehmen nach verkauften sie damals ihre Aktienpakete.
Für die neue SCB-Führung ist einer der «zentralsten Strategiepunkte» das neue Stadion. Dafür sind Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe nötig. Der SCB ist interessiert daran, das Stadion zu kaufen.
Wer beim SCB das Sagen hat, ist daher auch von öffentlichem Interesse: Grundstückseigentümer der heutigen Postfinance-Arena ist die Stadt Bern. Sie hat ein Baurecht abgegeben. Der SCB ist im Stadion Mieter bei der Basag (Bern Arena Stadion AG), diese wiederum bei der SPS (Swiss Prime Site AG).
Auch ist der stadteigene Energie- und Wasserversorger EWB angesichts des beträchtlichen Energiebedarfs der Eishalle eng mit dem SCB verbunden. Kürzlich hat er seinen Sponsoringvertrag bis 2030 verlängert.
SCB-Präsident Carlo Bommes sieht kein Transparenzmanko: Die Eigentumsverhältnisse in den Zusammenhang mit der öffentlichen Bedeutung des SCB oder den Stadionumbau zu stellen, hält er für «nicht sachgerecht».
Das neue Stadion soll der SCB just zum 100-Jahr-Jubiläum 2031 erhalten. Es ist allerdings immer noch nicht klar, ob es ein Umbau oder ein Neubau an einem anderen Ort werden soll. Planung, Bewilligung und Bau bis in fünf Jahren abzuschliessen, das ist so oder so ambitioniert.
Aktionäre bei anderen Eishockey-Clubs
Der SCB ist längst nicht der einzige Eishockey-Grossclub, bei dem die Besitzverhältnisse unklar sind. Es ist eher die Regel. Beim aktuellen Tabellenführer ZSC Lions ist dagegen bekannt, dass Walter Frey über viele Jahre den Club grosszügig unterstützte. Vergangenes Jahr übergab der Autoimporteur und frühere SVP-Nationalrat das Präsidium an seinen Sohn Lorenz Frey-Hilti. Bei den SCL Tigers ist der Seilereiunternehmer Peter Jakob Verwaltungsratspräsident und Ankerinvestor.
Beim Schweizer Meister Fribourg-Gottéron machte die Zeitung «La Liberté» im Frühjahr publik, dass zwei Aktionärsgruppen fast 60 Prozent besitzen: eine Gruppe um den Unternehmer Pascal Gross und die Nachkommen des ehemaligen Chefs der Freiburger Kantonalbank, Albert Michel.
Die SCB-Führung erklärte hingegen viele Jahre lang, sie habe keinen Mäzen, sondern wirtschafte erfolgreich, insbesondere auch in der Gastronomie. Nach schwierigen Pandemiejahren schloss der SCB allerdings auch vergangene Saison mit einem Verlust von gut 175’000 Franken ab. Und jetzt ist für das neue Stadion viel Geld gefragt