Ho-Ha-Ho hat geschrieben:
> Lieber Ruku
>
> Mit dieser Aussage Outest du dich nun definitiv als
> Eishockeystammtischpalafferi.
> Viel schreiben aber eigentlich keine Ahnung haben.
>
> Das Captainteam ist das wohl mit Abstand wichtigste Team innerhalb der
> Mannschaft.
>
> Du hast wohl noch nie einen Mannschaftssport ausgeübt!?
>
>
> Und unter anderem, das ewige Scherwey und Plüss „raus“ geleiere deutet
> darauf hin, das du sehr wohl eine eigene Meinung hast, diese jedoch nicht
> all zu fundiert ist.
>
> Wenn du nur 0,001% mehr geleistet hast für diesen Club als diese 2 (unter
> anderem x-fache Meisterspieler), dann darfst du hier die grosse Klappe
> führen. Aber so lange das nicht der Fall ist würde ich an deiner Stelle
> deine jeweilige Wortwahl was Personen innerhalb des Clubs angeht, doch ein
> bisschen überdenken.
>
> Das ganze hat schlussendlich auch mit Respekt zu tun…
Ich glaube, noch nie hat jemand so ein treffender beitrag gepostet! Danke dir!
Neuer SCB Captain
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Tristanimator
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- Registriert: So 15. Mär 2015, 16:47
Re: Neuer SCB Captain
https://www.kicker.ch/der-scb-laesst-sich-in-der-captainfrage-zeit-und-befindet-sich-in-einem-gemeinsamen-prozess-1250665/artikel
Plüss gibt Einblicke
Der SCB lässt sich in der Captainfrage Zeit und befindet sich in einem gemeinsamen Prozess
Ramon Untersander spielte in den Plänen des SC Bern keine Rolle mehr und wird ab der kommenden Saison für den Genève-Servette HC auflaufen. Damit starten die Mutzen ohne einen ihrer wichtigsten Führungsspieler der letzten Jahre in die Saison 2026/27. Wer das "C" auf der Brust erbt, ist in der Hauptstadt weiterhin völlig offen. Sportchef Martin Plüss nimmt stattdessen das Team in die Pflicht.
Wer beim SC Bern das Erbe von Untersander antritt, bleibt vorerst ein Geheimnis. Die Berner lassen sich in der Captain-Frage bewusst Zeit. "Die Frage ist auch jetzt noch offen und wird spätestens zum Saisonstart definitiv geklärt", erklärte Sportchef Martin Plüss im Rahmen einer Medienrunde.
Ein fixes Anforderungsprofil für den neuen Captain gebe es dabei nicht. "Wir werden denjenigen wählen, von dem wir überzeugt sind, dass er für die kommende Saison am besten passt", so Plüss. Der neue Anführer wird dabei nicht in einem reinen Basisentscheid von der Kabine gewählt und auch nicht alleinig vom Trainerteam bestimmt. Vielmehr handele es sich um einen gemeinsamen Entscheidungsprozess, der die Mannschaft, die Coaches und die sportliche Führung involviert.
Veränderte Gruppendynamik nach dem Umbruch
Die Ausgangslage in Bern hat sich durch den Abgang Untersanders an den Genfersee spürbar verändert. Hierin sieht der Sportchef jedoch einen natürlichen Prozess. "Spieler, die früher solche Funktionen ausgeübt haben, sind nicht mehr da", ordnet Plüss den Umbruch ein. "Es gibt deshalb eine gewisse Veränderung innerhalb der Gruppe. In solchen Situationen beobachtet man, wie sich eine Gruppe entwickelt."
Für den Sportchef, der einst selbst jahrelang als SCB-Captain auflief, ist die Fixierung auf einen einzelnen Spieler ohnehin überholt. Statt eines alleinigen Wortführers fordert er geteilte Verantwortung. "Ich halte es für wichtiger, dass die gesamte Gruppe funktioniert, als wer welchen Buchstaben auf dem Trikot trägt", betonte Plüss. Ein Captain allein genüge nicht mehr: "Es reicht nicht, wenn nur derjenige Leadership zeigt, der einen Buchstaben trägt. Es braucht eine Gruppe, die als System funktioniert."
Keine Namen, stattdessen Fokus auf die Kultur
Anstatt einzelne Kandidaten ins Schaufenster zu stellen, legt die sportliche Führung den Fokus auf die internen Strukturen. Eine gute Kommunikationskultur, die lösungsorientierte Bewältigung von Problemen und die Zusammenarbeit mit dem Coaching-Staff seien die wirklich entscheidenden Parameter.
Plüss wünscht sich für die Neubesetzung einen organischen Prozess: "Die beste Situation ist immer, wenn sich eine solche Lösung fast automatisch ergibt und möglichst tragfähig ist." Das Ziel für die Spielzeit 2026/27 ist damit klar definiert: weniger Personenkult um das Trikot mit dem "C", dafür ein funktionierendes System, in dem das Kollektiv die Führungsaufgaben schultert.
Plüss gibt Einblicke
Der SCB lässt sich in der Captainfrage Zeit und befindet sich in einem gemeinsamen Prozess
Ramon Untersander spielte in den Plänen des SC Bern keine Rolle mehr und wird ab der kommenden Saison für den Genève-Servette HC auflaufen. Damit starten die Mutzen ohne einen ihrer wichtigsten Führungsspieler der letzten Jahre in die Saison 2026/27. Wer das "C" auf der Brust erbt, ist in der Hauptstadt weiterhin völlig offen. Sportchef Martin Plüss nimmt stattdessen das Team in die Pflicht.
Wer beim SC Bern das Erbe von Untersander antritt, bleibt vorerst ein Geheimnis. Die Berner lassen sich in der Captain-Frage bewusst Zeit. "Die Frage ist auch jetzt noch offen und wird spätestens zum Saisonstart definitiv geklärt", erklärte Sportchef Martin Plüss im Rahmen einer Medienrunde.
Ein fixes Anforderungsprofil für den neuen Captain gebe es dabei nicht. "Wir werden denjenigen wählen, von dem wir überzeugt sind, dass er für die kommende Saison am besten passt", so Plüss. Der neue Anführer wird dabei nicht in einem reinen Basisentscheid von der Kabine gewählt und auch nicht alleinig vom Trainerteam bestimmt. Vielmehr handele es sich um einen gemeinsamen Entscheidungsprozess, der die Mannschaft, die Coaches und die sportliche Führung involviert.
Veränderte Gruppendynamik nach dem Umbruch
Die Ausgangslage in Bern hat sich durch den Abgang Untersanders an den Genfersee spürbar verändert. Hierin sieht der Sportchef jedoch einen natürlichen Prozess. "Spieler, die früher solche Funktionen ausgeübt haben, sind nicht mehr da", ordnet Plüss den Umbruch ein. "Es gibt deshalb eine gewisse Veränderung innerhalb der Gruppe. In solchen Situationen beobachtet man, wie sich eine Gruppe entwickelt."
Für den Sportchef, der einst selbst jahrelang als SCB-Captain auflief, ist die Fixierung auf einen einzelnen Spieler ohnehin überholt. Statt eines alleinigen Wortführers fordert er geteilte Verantwortung. "Ich halte es für wichtiger, dass die gesamte Gruppe funktioniert, als wer welchen Buchstaben auf dem Trikot trägt", betonte Plüss. Ein Captain allein genüge nicht mehr: "Es reicht nicht, wenn nur derjenige Leadership zeigt, der einen Buchstaben trägt. Es braucht eine Gruppe, die als System funktioniert."
Keine Namen, stattdessen Fokus auf die Kultur
Anstatt einzelne Kandidaten ins Schaufenster zu stellen, legt die sportliche Führung den Fokus auf die internen Strukturen. Eine gute Kommunikationskultur, die lösungsorientierte Bewältigung von Problemen und die Zusammenarbeit mit dem Coaching-Staff seien die wirklich entscheidenden Parameter.
Plüss wünscht sich für die Neubesetzung einen organischen Prozess: "Die beste Situation ist immer, wenn sich eine solche Lösung fast automatisch ergibt und möglichst tragfähig ist." Das Ziel für die Spielzeit 2026/27 ist damit klar definiert: weniger Personenkult um das Trikot mit dem "C", dafür ein funktionierendes System, in dem das Kollektiv die Führungsaufgaben schultert.