Für mich ist egal woher der Trainer kommt. Es gibt genügend Bespiele von erfolgreichen und erfolglosen Trainern aus Nordamerika und Skandinavien. Ich war überzeugt von der Arbeit von Jussi. Die Mannschaft hatte sich während zwei Saisons weiterentwickelt und die Jungen wurden gefördert und konnten sich entwickeln. Was die Gründe für den blutleeren Auftritt im Spiel sieben gegen Gotteéron und die katastrophalen Spiele gegen Ajoe und wieder Gottéron zu Beginn dieser Saison waren, kann ich nicht beurteilen. Aber für diese Auftritte muss in der Regel immer der Trainer die Verantwortung übernehmen, was schliesslich zur Kündigung führte. Vielleicht müsste man dazu Jussi selber fragen wie auch zur Aussage von Lüthi, dass er die Kabine verloren habe. Bern hat es seit Jalonen mit verschiedenen Trainertypen versucht, funktioniert hat nur Jussi während zweier Saisons. Ob es mit Peltonen funktioniert? Dies können nur Leute beurteilen, die ihn kennen oder bereits mit ihm zusammengearbeitet haben. Fakt ist aber, dass er nach dieser Saison verfügbar ist, da Servette bereits einen neuen Trainer (Sam Hallam, Schwede) engagiert hat.
Für mich gilt ähnliches bei den Ausländern. Die Herkunft spielt keine Rolle. Die Qualität ist wichtig und dabei muss auch angeschaut werden, welcher Spielertyp (Zwei-Weg Center, Sniper, Spielmacher, Defensivverteidiger, Blueliner, etc.) gesucht wird. Die Alleskönner sind nicht verfügbar, weil sie in der NHL spielen. Gerade die Schweizer Liga zeigt, dass sowohl Spieler aus Nordamerika wie auch Skandinavien hervorragende Eigenschaften besitzen können. Nur finden muss man sie und ev. braucht es auch etwas Glück wie zuletzt bei Czarnik.
Neuer Trainer SCB 2026/27
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DragonLord
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Re: Neuer Trainer SCB 2026/27
Im Forum von Gotteron (
) gelesen:
Flop: Kommunikation von Leuenberger
Ich fand zeitweise die Kommunikation von Leuenberger mühsam. In jedem Interview wurde er nicht müde zu betonen, wie schwierig es doch sei, wenn man selber nicht mehr das letzte Wort habe und wie sehr er doch wieder Nr. 1 Coach wäre etc. Dies alles während er sicher im Hintergrund mit Teams verhandelt hat (evtl. wollte er rhetorisch schon den Nährboden für einen Abgang vorbereiten).
Flop: Kommunikation von Leuenberger
Ich fand zeitweise die Kommunikation von Leuenberger mühsam. In jedem Interview wurde er nicht müde zu betonen, wie schwierig es doch sei, wenn man selber nicht mehr das letzte Wort habe und wie sehr er doch wieder Nr. 1 Coach wäre etc. Dies alles während er sicher im Hintergrund mit Teams verhandelt hat (evtl. wollte er rhetorisch schon den Nährboden für einen Abgang vorbereiten).
Re: Neuer Trainer SCB 2026/27
...immerhin hat Leuenberger schon etwas gewonnen mit Gottéron
trotzdem ist es natürlich mehr als ungewöhnlich und ungeschickt, wenn man sich als Assi nicht zurückhalten kann. Denn dass man da nicht das letzte Wort hat, sollte einem bewusst sein, bevor man eine solche Stelle antritt. Und wenn man wieder auf den Chefposten wechseln will, kann man dies anders bewerkstelligen als mit öffentlichen Interviews. Leuenberger hatte ja diese Stellen, einfach nicht in der National League, und er hat das Schicksal seiner Berufskollegen geteilt. Im Unterschied zu den Ausländern haben aber die CH-Coaches offensichtlich mehr Probleme, irgendwo wieder unterzukommen. Item, ich kann auch mit Leuenberger als Coach leben, denn wenn uns nicht gerade eine Glückssträhne trifft in Sachen Ausländerverpflichtungen und Verletzungsquotient, dürfte es für jeden Trainer auch nächste Saison schwierig werden, zu überleben. Oder aber man wird etwas klüger in der Teppichetage und auch im Publikum, nachdem sich das zigste Mal erwiesen hat, dass nicht der Coach das Problem war.
Wesentlicher als solche immer gleiche Possen wäre, dass im Nachwuchsbereich verlorenes Terrain gutgemacht wird. Die Personalwechsel dort lassen vermuten, dass einiges nicht zur Zufriedenheit verlief. Entsprechende "Echos" erhält man auch von Personen, welche mit der Nachwuchsszene einigermassen vertraut sind. Auch wenn man nicht alles für bare Münze nehmen kann. Denn ohne Druck von dieser Seite wird es in der 1en Mannschaft schwierig mit der Erneuerung - und da geht es eben nicht nur um die Ablöse der alten Schlachtrösser, denn die können noch immer einen wertvollen Part spielen bei der Ausbildung "on the job" von jungen Spielern. Aber sie können nicht mehr ständig das Team tragen, weil es niemand anders tut. Der Druck ist auch nötig, um denjenigen Beine zu machen, die nun schon 2-3 Saisons "dabei" gewesen sind, und im besten Fall stagniert haben. Die machen mir mehr Sorgen als ein Unti und ein Scherwey...
Wesentlicher als solche immer gleiche Possen wäre, dass im Nachwuchsbereich verlorenes Terrain gutgemacht wird. Die Personalwechsel dort lassen vermuten, dass einiges nicht zur Zufriedenheit verlief. Entsprechende "Echos" erhält man auch von Personen, welche mit der Nachwuchsszene einigermassen vertraut sind. Auch wenn man nicht alles für bare Münze nehmen kann. Denn ohne Druck von dieser Seite wird es in der 1en Mannschaft schwierig mit der Erneuerung - und da geht es eben nicht nur um die Ablöse der alten Schlachtrösser, denn die können noch immer einen wertvollen Part spielen bei der Ausbildung "on the job" von jungen Spielern. Aber sie können nicht mehr ständig das Team tragen, weil es niemand anders tut. Der Druck ist auch nötig, um denjenigen Beine zu machen, die nun schon 2-3 Saisons "dabei" gewesen sind, und im besten Fall stagniert haben. Die machen mir mehr Sorgen als ein Unti und ein Scherwey...