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Jallonen kein Trainer für die Playyoffs ?

Themen rund um den SCB.

Re: Jallonen kein Trainer für die Playyoffs ?

Beitragvon SCB_since1977 » Mi 27. Mär 2019, 13:49

pancho hat geschrieben:
> wer verliert schon eine Playoff serie, wenn man konstant gut spielt?

Wenn der Gegner konstant noch besser spielt.
Dann geht man (oder jedenfalls ich) mit gutem Gefühl nach Hause.
Bern hat gut gespielt und alles gegeben aber der Gegner war halt besser, nichts zu machen, die Mannschaft hat alles probiert was in ihrer Macht steht inkl. Staff. Wie vorgängig geschrieben dies McS mit Genf und Ehlers mit Langnau uns vorgemacht hat.

wann in den
> letzten 10 jahren hat dann der scb so toll gespielt und trotzdem verloren?
Finale in Davos 0-1 verloren
HF gegen Kloten vom 0-3 zum 3-3 in der Serie und das 7. spiel verloren
„Ein Spieler, der nicht bereit ist, sich ständig zu verbessern und nicht jedes Spiel, sei es noch so unwichtig, gewinnen will, der wird nie ein Großer werden!“
Wiktor Wassiljewitsch Tichonow
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Re: Jallonen kein Trainer für die Playyoffs ?

Beitragvon Noel16 » Mi 27. Mär 2019, 13:50

Wenn Bern mit Herz und Kampf, mit kratzen und beissen alles Versucht hätte. Wenn Hiller einen Weltklassetag eingezogen hätte, die Schiris gegen uns gewesen wären und wir dann knapp verloren hätten, ja dann wäre ich zufrieden nach Hause.
Aber ich werde diese Saison wohl nie so richtig zufrieden nach Hause, weil mir persönlich einfach das Hockey
nicht gefällt, dass ich zu sehen bekomme.
Ich gebe sogar zu, dass (wenn überhaupt) speziell in den Playoffs gilt: Gewinnen egal wie. Ich freue mich natürlich über jeden SCB Sieg. Aber nicht jeder SCB Sieg macht mich glücklich.
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Re: Jallonen kein Trainer für die Playyoffs ?

Beitragvon pancho » Mi 27. Mär 2019, 13:58

Noel16 hat geschrieben:
> Wenn Bern mit Herz und Kampf, mit kratzen und beissen alles Versucht hätte.
> Wenn Hiller einen Weltklassetag eingezogen hätte, die Schiris gegen uns
> gewesen wären und wir dann knapp verloren hätten, ja dann wäre ich
> zufrieden nach Hause.
> Aber ich werde diese Saison wohl nie so richtig zufrieden nach Hause, weil
> mir persönlich einfach das Hockey
> nicht gefällt, dass ich zu sehen bekomme.
> Ich gebe sogar zu, dass (wenn überhaupt) speziell in den Playoffs gilt:
> Gewinnen egal wie. Ich freue mich natürlich über jeden SCB Sieg. Aber nicht
> jeder SCB Sieg macht mich glücklich.

leider oder zum Glück hängt bei mir das glücklich sein nicht vomSCB ab :mrgreen:

also der von dir beschriebene zustand wird wohl einfach nie so eintreffen, zumindest nicht über eine gesamte serie. ich glaube aber auch, dass kämpfen alleine den ansprüchen des heutigen scb nicht mehr genügt...
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Re: Jallonen kein Trainer für die Playyoffs ?

Beitragvon sbangerter » Mi 27. Mär 2019, 21:24

@Noel 16

Ich sehe das genau gleich. Es braucht insbesondere Emotionen in den Playoffs. Hochs- und Tiefs. Aber die lässt der Saunakönig aus Finnland ja schon lange nicht mehr zu. Keine Checks, keine Strafen und keine Überraschungen. Ich glaube sogar, dass das Team in der 2. Hälfte des Spiels alles gegeben hat. Am Einsatz liegt es nicht, aber es fehlt ganz einfach die Kreativität und der Mut, Dinge ab und zu anders zu machen. Ausser man ist mit drei Toren im Rückstand. Dann hat der Kontrollfreak an der Bande keine andere Wahl als die Zügel etwas zu lockern und schon spielt man halbwegs ansehnliches Eishockey. Sobald man wieder in den Verwaltungs- und Kontrollmodus schaltet, ist man dem Gegner oftmals ausgeliefert. Ich gehe lieber mit wehenden Fahnen unter als mit einem langweiligen Sieg, welcher das Beamtenhockey zelebriert. Nochmals: Eishockey ist ein Teil der Unterhaltungsindustrie und das System Schablonen ist in etwa so attraktiv wie das Standbild am TV.

@Pancho: wenn man Argumente 100x wiederholt, werden sie nicht wahrer oder besser :D
Ich akzeptiere Deinen Standpunkt, aber Du bist für mich schon ein bisschen ein Zeuge Jalonens.
Kriegst Du für jede Bekehrung im Forum von ML einen Bärenzipfel? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Jallonen kein Trainer für die Playyoffs ?

Beitragvon pancho » Mi 27. Mär 2019, 21:41

@scb_since1977: das 0-1 gegen davos war aber schon länger her wie 10 jahre. Und dort gegen kloten wurde doch auch gejammert was das zeugs hält? :mrgreen:

@sbangeter: auch wenn man mich als jalonen jünger abstempelt, ich bin es nicht, bin immer noch ein LL jünger. Ich war enttäuscht wo man den LL nicht weiter beschäftigt hat und Langweiler Jalonen gekpmmen ist, aber man sollte ja vorwärts schauen. Niederlagen sind meist facettenreicher und kann man nicht nur am trainer oder an einzelnen spielern festgemacht werden.

Bärezipfu brauch ich nicht, bin vegetarier ;)
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Re: Jallonen kein Trainer für die Playyoffs ?

Beitragvon sbangerter » Mi 27. Mär 2019, 22:20

pancho hat geschrieben:
Niederlagen sind meist facettenreicher und kann man
> nicht nur am trainer oder an einzelnen spielern festgemacht werden.

Da hast Du natürlich recht. Und ja: ich fand auch, dass LL einen guten Job gemacht hat.
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Re: Jallonen kein Trainer für die Playyoffs ?

Beitragvon Paul Coffey » Do 28. Mär 2019, 02:28

Ich weiss nicht in was für Teams in welchem Sport und mit was für Trainern ihr so arbeitet, aber ich kann einfach nicht nachvollziehen, wieso ein kreativer Spieler mit ein bisschen Selbstvertrauen in seine Fähigkeiten sich von einem Trainer verbieten lassen würde, Kreativität walten zu lassen oder nicht so zu spielen, wie das seinen Stärken entspricht. Vor allem dann nicht, wenn eben das vielzitierte System nichts hergeben sollte. Jeder Sportler, den ich kenne, würde dann irgend etwas probieren. Ich bin kein Jünger irgend eines Trainers, diejenigen, die nachhaltig in Erinnerung blieben wie Gilligan oder eben Leuenberger haben zweilfelsfrei einen guten Job abgeliefert. Aber sie hatten eben auch die Mannschaft dazu, mit der entsprechenden Mischung und auch den Schlüsselspielern in Topform im richtigen Moment. Genau wie Jalonen in der ersten Saison. Wenn die Spieler das Gefühl hätten, das System sei Kacke, ich bin sicher, sie würden etwas ausprobieren, wenn es nicht läuft. Dass die dermassen eine Gehirnwäsche von Jalonen erfahren haben, dass sie sich nicht mehr trauen oder alles andere, was sie je unter jedem anderen Trainer gespielt haben vergessen oder verlernt haben, halte ich für Trudi-Gerster-Gedenkmaterial. Deshalb ist meine Schlussfolgerung wie schon im anderen Thread erwähnt: die Mannschaft gibt Stand heute nicht mehr her, die Mischung ist offenbar nicht mehr so in der Balance wie noch beim Meistertitel vor zwei Jahren. Da hat nämlich der SCB aus meiner Sicht gar nicht unattraktiv oder unsouverän gespielt. Da zu behaupten (notabene nach einer ganzen Saison inklusive Sommervorbereitung mit Jalonen/Peltonen), das sei noch Lars Leuenbergers Eishockey gewesen und der Meistertitel dessen Verdienst, finde ich dann doch eher absurd. Ich behaupte, dass man nicht "trotz" sondern "dank" Jalonen die Quali gewonnen hat, nebst den vielzitierten Umständen (andere Teams, die massiv abgekackt haben und andere, die plötzlich mitpunkteten). Mit einem anderen Glübié an der Bande wie zB Boucher hätte man sich vielleicht sogar mit dem Z um die letzten Playoffplätze duelliert. My five cents.
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Re: Jallonen kein Trainer für die Playyoffs ?

Beitragvon roche77 » Do 28. Mär 2019, 03:16

Berns Ebbett verletzt
Samstag, 8. Dezember 2018, 19:42 - Pascal Zingg
SCB Stürmer Andrew Ebbett zog sich im gestrigen Spiel gegen die SCRJ Lakers eine Verletzung am Oberkörper zu. Er wird maximal 2-3 Wochen ausfallen.
8.12.2018 verletzt...2-3 Wochen out....26.12.2018 Teilnahme Spenglerup...Ebbett ist seit einiger Zeit in der Schweiz und muss sich als 36 Jähriger bestimmt nicht mehr via Spenglercup Clubs oder Nationalteams präsentieren....eigentlich geht Arbeitgeber da vor.....
Seit dieser Zeit sind Leistungen eher abnehmend und doch gabs unerklärlicherweise einen 2 Jahresvertrag!
Netter Alex... :)
Fuer mich sind einige Entscheidungen zum Thema Ausländer sehr sehr kurios...
Du holst Almi ok...wenn du Unti,Andersson,Blum hast noch vertretbare Entscheidung....dann im October gabs eine andere Situation(Thema Unti)...October bis Mitte Februar wurde nichts unternommen trotz schwachem PP.
November holte man Boychuk fuer verletztem Mursak....bis Weihnachten war der noch anständig unterwegs...dann nach Spengler...aus die Maus....
Zusammengefasste Situation ab Januar....Ebbett angeschlagen....Boychuk zuwenig...Mursak zuwenig bis einigermassen brauchbar....ein Defensiv-Ausländerback und Unti weg..dadurch PP schlecht....und man hätte bis 15.2.2019 reagieren können da 8. Lizenzen zur Verfügung....nichts...inoffiziell...Markt trocken!
Plant man so Playpffs und grosses Ziel Meisterschaft?
Dann kurz vor den Playoffs verletzte Ebby sich nochmals bzw. frisches altes Leiden trat wieder auf!!!
Man hat somit russisches Roulette gespielt und die Kacke so am dampfen....
Wer da mehr in der Verantwortung ist..lassen wir mal..wird ein Mix sein....Fazit...Duo Kari/Alex seit deren Amtszeit im Sachen Gringos...ungenügend in Sachen Rekrutierung!
roche77
 

Re: Jallonen kein Trainer für die Playyoffs ?

Beitragvon sbangerter » Do 28. Mär 2019, 06:40

@Coffey

Wenn das Spielermaterial und insbesondere die geholten Ausländer und CH Zuzüge mehr oder weniger nicht genügen, dann ist sicher primär der Sportchef in der Kritik. Ich gehe aber davon aus, dass Kari hier massgeblich mitbestimmt und mitentscheiden hat. Und so wie ich das sehe, holt Jalonen va. Rollenspieler, welche in seine Schablone passen. Mag sein, dass nicht nur das System schuld ist, langweilig ist sein Hockey alleweil. Mit wenigen Ausnahmen (Heim, Scherwey) sind praktisch alle Spieler unter Jalonen schlechter geworden. Das ist nicht nur dem Alter geschuldet. Ich habe schon darauf hingewiesen, dass es praktisch kein anderes Team gibt, wo die schlittschuhläuferischen Qualitäten dermassen im Argen liegen. Aus meiner Sicht wird alles dem System untergeordnet während die individuellen Fähigkeiten der Spieler offensichtlich zu wenig trainiert werden.
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Re: Jallonen kein Trainer für die Playyoffs ?

Beitragvon Aeschbi » Do 28. Mär 2019, 08:07

Schon interessant: kommt es zu einem Trainerwechsel, wird schon nach kürzester gelobt und man will die neue Handschrift des Trainers, sprich Spielsystem und Idengesehen, bereits erkannt haben.
Hält sich dann ein Trainer in Bern etwas länger im Sattel, z.B. Jalonen ( :D ), geniessen die Spieler auch nach Jahren immer noch grosse Freiheiten auf dem Eis und das System des Trainers bzw. dessen Einfluss soll dann doch nicht so gross sein.

Ich kann da nicht ganz folgen, aber es wird wohl kaum einer widersprechen, wenn man behauptet, dass ein Trainer eine gewisse Philosophie verfolgt und diese auf dem Eis erkennbar sei. Nur ist es dann auch nichts als logisch, dass diese Philosophie mit den Jahren immer besser verinnerlicht und nach den Wünschen des Trainers umgesetzt wird. Hinzu kommt noch, dass über die Jahre im Idealfall auch die passenden Spieler geholt werden konnten.

Trifft also alles auf den SCB bzw. Jalonen zu.
Die Vorteile sind erkennbar: auch bei Ausfällen weiss jeder dank der Schablone was zu tun ist, kommt es zu keinen Abstürzen. Während andere Teams oft mit sich selbst beschäft waren, konnte Bern souverän auftreten und 3x in Folge den Qualisieg einfahren.
Die Nachteile sind meines Erachtens ebenfalls erkennbar: die Gegner können sich immer besser auf die Schablone einstellen, das Spiel ist langweilig, die Auftritte gleichen sich immer mehr.
Kein Wunder können Vorsprünge meist über die Zeit gerettet werden, bei Rückständen nicht mehr reagiert werden.

Ich gehe auch nicht davon aus, dass jegliche Freiheiten verboten wurden, aber dazu fähig sind nur einige wenige Spieler (Moser, Arcobello, Scherwey, Haas in der Quali), alle anderen halten sich verständlicherweise lieber an die Vorgaben.

Für mich ist der Fall klar: nach der Saison muss es zu einem Wechsel an der Bande kommen. ML soll konsequent sein und mit gleichen Ellen wie bei Huras messen, was einen Trainerwechsel bedeutet.

Oder wer freut sich auf eine weitere Saison unter Jalonen?
Aeschbi
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